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biografisches schreiben und altern des lebenspartners

in letzter zeit ging es häufiger durch die presse, dass walter jens einhergehend mit demenz altert. damit öffentlich auseinandergesetzt haben sich sein sohn und seine frau. beide auseinandersetzungen sind auch ein zeichen dafür, wie schwer es einem fällt, zu beobachten, wie ein einem nahestehender mensch altert und sich verändert. man kann diesen prozess ab einem bestimmten punkt nicht mehr beeinflussen und es wird nicht selten ohnmacht gefühlt. es fällt schwer zu akzeptieren, was da vor sich geht.

beim schreiben der eigenen lebensgeschichte kann man sowohl seinen eigenen alterungsprozess beobachten, vor allen dingen aber auch, da das betrachten der eigenen entwicklung einem gar nicht so schnell und verändernd vorkommt, den alterungsprozess von lebenspartnerInnen. von „außen“ fällt einem oft viel stärker auf, wie sehr sich ein mensch verändert. man bekommt vor augen geführt, wie es wahrscheinlich einem selber geht oder gehen wird. die zeit wird für manches, das man unbedingt noch machen wollte, knapp.

wie geht man damit um. kann man den natürlichen entwicklungen ihren lauf lassen oder bäumt man sich dagegen auf? will man nicht wahrhaben, dass die partnerInnen einem lebensende entgegenstreben oder begleitet man sich gegenseitig in dieser entwicklung? früher starben die menschen früher, viele krankheitsbilder traten überhaupt nicht auf. heute werden menschen bei uns sehr alt, doch dies geht oft genug damit einher, dass einer von beiden zu einem pflegefall werden kann oder aufgrund von krankheiten unterstützung benötigt. wie geht man damit um? oder wie erlebt man es, unterstützung vom partner zu benötigen, wie erlebt man diese unterstützung?

das biografische schreiben bietet die chance, in dem moment, in dem man und der partner altert, dies ausführlicher zu reflektieren. vielleicht auch nur, um einen ruhigeren, akzeptierenden umgang damit zu finden.

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selbstbefragung (24) – natur

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich ab nun ein wenig unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „natur„.

  • würden sie sich als naturverbunden bezeichnen? begründen sie.
  • wie oft halten sie sich in einer woche in der natur auf?
  • unsere natur ist meist eine kultivierte. kennen sie den unterschied zur wildnis?
  • kennen sie mehr als zehn vogelarten und wilde pflanzenarten? zählen sie auf.
  • wie fühlen sie sich, wenn sie einmal in der natur sind?
  • wie groß ist ihr anteil an der zerstörung der natur?
  • wer erscheint ihnen seriöser: industrieverbände oder umweltverbände? begründen sie.
  • glauben sie, dass vieles in der natur des menschen liegt? wenn ja, warum verliert der mensch dann häufiger den kontakt zur natur? wenn nein, worauf basiert dann vieles?
  • wie wird ihrer meinung nach in 30 jahren die natur aussehen? notieren sie stichworte.
  • was halten sie von dem naturprinzip „der am besten angepasste überlebt“?