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wortklauberei (58)

„neujahr“

alles neu macht der tag, auch das jahr. das ist hübsch, man kann viel hinter sich lassen, einen neu-start wagen und ganz von vorn anfangen. mit neu-gier, neu-rosen, neu-trum und all dem anderen.

neu-jahr lässt uns neu-artig sein, überredet uns zur neu-ordnung. gibt dem -lich, dem -ling, dem -tral und den -ronen eine bedeutung. selbst -rasthenie, rotoxin und -rodermitis erhalten überhaupt erst einen sinn. der mond, der wert, das fundland und das seeland, sie alle werden aufgefrischt, wenn sich das „neu“ davorschiebt.

und so schiebt sich das „neu“ an diesem tag vor das jahr. die drei buchstaben erfrischen, lassen ein reload, einen wechsel im system zu. die chance sollte man nutzen, denn sonst dauert es wieder 365 tage, bis es einem erlaubt ist, alles neu zu machen, also zumindest ein ganzes jahr lang.

es sind allen ab heute viele -igkeiten, -fassungen, -erungen und -belebungen zu wünschen, damit neujahr wirklich zu neu-jahr wird.

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liste (17) – neujahrsgedanken

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um allgemeine „neujahrsgedanken„.

davon hatte ich zu viel im letzten jahr:

davon hatte ich zu wenig im letzten jahr:

davon möchte ich eine gehörige portion im nächsten jahr:

das wird im nächsten jahr passieren:

davon träume ich:

kreatives schreiben und neujahr

das kreative schreiben bietet die spielerische möglichkeit, sich mit seinen sehnsüchten und wünschen auseinanderzusetzen. so kann über das verfassen von kleinen geschichten, auch der versuch unternommen werden, sich gedanken zum neuen jahr zu machen. klar, es ist heute mode, lieber keine vorsätze mehr zu fassen und höchstens die nächste diät anzugehen. aber irgendein datum benötigt man für sich, wenn man etwas an seiner lebenssituation verändern will. in diesen momenten bietet sich silvester natürlich an.

ein cluster zum thema „wünsche zum neuen jahr“, kann ein erster schritt sein, sich seinen vorstellungen anzunähern. anschließend verfasst man aus dem cluster heraus eine wunschgeschichte. sie sollte einen persönlichen bezug haben, ihr ende ist aber offen. der nächste schritt könnte nun darin bestehen, eine „umsetzungsgeschichte“ zu verfassen. hier verlässt man wahrscheinlich endgültig das kreative schreiben und wendet sich eher dem selbst-coaching zu. aber die techniken des kreativen schreibens können weiterhin verwendet werden.

es geht darum, eine umsetzung des vorsatzes in eine geschichte zu packen. die muss erst einmal keinen bezug zur eigenen person haben. sie sollte sich vor allen dingen die freiheit nehmen, wege zu denken, die bis jetzt nicht beschritten wurden. inwieweit dies umsetzbar ist sollte erst einmal keine rolle spielen. denn nur wenn das unmögliche überhaupt gedacht werden darf, denn kann es vielleicht doch irgendwann in angriff genommen werden. so lang aber schon bei der reflektion über lösungsmöglichkeiten verschiedene richtungen verhindert werden, so lang wird es schwerer sein, eine eigene umsetzung zu finden. viele situationen scheinen ausweglos oder vorsätze nicht durchführbar, da nur wenig raum für außergewöhnliches gegeben wird.

geschichten des kreativen schreibens dürfen alles. auch gute feen auftauchen lassen oder einem zauberkräfte verleihen. und schon der schritt zum neujahr, kleine wunder geschehen zu lassen, kann einem neue perspektiven eröffnen. damit das jahr 2009 eines der besten wird 😉