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where´s the pixel? – ein spieltipp

ganz einfach, ganz schlicht – aber es bringt einen runter von jedem stress und jeder viel-denkerei: eine weisse fläche auf dem bildschirm, es ist eingeblendet gegen wen man spielt und irgendwo auf der weissen fläche befindet sich ein schwarzer pixel, der angeklickt werden muss.

der effekt: als erstes wischt man mal den staub vom bildschirm, der sich schnell ansammelt und gern die gröé eines pixels hat. als zweites kann man feststellen, dass man vielleicht doch eine brille benötigt. und als drittes ist es erstaunlich, dass man das ding doch nach recht unkoordinierten suchbewegungen finden und anklicken kann.

drei durchgänge gibt es, dann kann man einen neuen gegner wünschen. mehr passiert nicht, spass macht es trotzdem: wheres the pixel?.

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bloggen und zensur

hier wurde schon häufiger auf die macht der administratoren und der webhoster hingewiesen, die einfluss auf die eingaben im internet nehmen können. meist handelt es sich dabei um politische und diskriminierende entscheidungen bestimmte informationen zu unterdrücken. besonders beliebt ist dies in ländern, die weit entfernt von demokratischen strukturen sind. hier wird von allen technischen möglichkeiten gebrauch gemacht, um unliebsamen kritikern die möglichkeit der veröffentlichung im web zu nehmen.

denn einen vorteil hat das web gegenüber gedruckten kritischen haltungen, die veröffentlichung ist nur eine frage von sekunden und dadurch teilweise schwerer zurück zu verfolgen. außerdem muss man wissen, wo veröffentlicht wird. man kann zwar versuchen, jede leitung ins ausland zu blockieren, doch kabellose kommunikationstechniken erlauben auch eine ungebundene veröffentlichung.

also bleibt den staatsmachten nichts anderes übrig, als das netz zu durchkämmen nach offentsichtlicher kritik am eigenen system. und dann muss über die sendedaten ermittelt werden, wer wohl hinter diesen politischen botschaften steckt. um der kritiker herr zu werden, werden viele veröffentlichungen nach bestimmten begriffen gefiltert. die kommunikation wird überwacht. doch inzwischen kann dem begegnet werden. es gibt ein angebot im internet, dass es regimekritikern erlaubt, ihre nachrichten so zu verändern, dass sie über die textfilter nicht aufgespürt werden können. und zwar werden an einen anbieter die zu veröffentlichenden daten gesendet, die in kürzester zeit in ein bild verwandelt werden, das dann statt text hochgeladen wird. bilder sind aber von suchprogrammen erst einmal nur als bilder, eventuell mit einem namen versehen, erkennbar. somit verschwindet der inhalt der daten in einer einzigen pixelei.

das hat den vorteil, dass die zensur eigentlich gefordert ist, sich all die veröffentlichten bilder genauer anzuschauen. sicherlich wird inzwischen an programmen gearbeitet, die auch bilder lesen können und erkennen, wenn es sich bei den pixeln um buchstaben handelt, doch dies ist um einiges schwieriger. und die virtuelle kommunikation vollständig untersagen, kann sich heute fast kein land mehr leisten, möchte es sich nicht absolut der globalisierung verweigern.

zu finden ist solch eine pixelwerkstatt unter: http://www.picidae.net/