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wund-starr-krampf (09)

der eigenwerbewahnsinn

die briefkästen, die telefonanrufe, spam – beinahe alle kommunikationwege werden inzwischen von werbung verstopft. ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass dies funktioniert, aber anscheinend sprechen manche zahlen eine andere sprache. am nervigsten fällt der werbewahnsinn aber auf, wenn die privaten (immer öfter auch die öffentlich-rechtlichen) sender für sich selbst werben. dabei gibt es bald kein halten und stoppen mehr.

wer kam auf die grandiose idee, bei spielfilmen und serien während diese gezeigt werden, die balken der werbeeinblendungen immer größer zu machen? da wabert irgendetwas von unten oder von der seite ins bild und verdeckt. verdeckt teilweise für die handlung oder atmosphäre relevante bestandteile. und das nicht für einen moment, sondern über den einstellungswechsel im film hinweg. das nervt nur. gibt es irgendeinen menschen, der dankbar für die hinweise ist, die einem dort gegeben werden? fruchtet die penetrante hinweisstrategie? schalten menschen dadurch eher die sendung ein, auf die bildbestimmend hingewiesen wird?

mich würde das schon einmal interessieren, ob das jemals jemand untersucht hat. selbst cnn hat seine laufbänder und zusätzlichen einblendungen inzwischen eingeschränkt. also mich schreckt es eher ab, das angebot wahrzunehmen. die programmhinweise vor und nach den werbepausen weiten sich ja ebenso zeitlich aus (dies ist sicherlich auch den fehlenden werbeaufträgen geschuldet). also man kann während eines spielfilms mindestens drei mal den hinweis auf wichtige programmbestandteile erhalten. wer es bis dahin noch nicht verstanden hat, der wird auch das banner im film ignorieren.

aber der trend zum nerven ist eben auch in allen anderen medien zu verzeichnen. der hintergedanke interessiert mich einfach. ob sky alle dafür bezahlt hat, damit sie bezahlfernsehen protegieren? vielleicht hat jemand entdeckt, dass menschen, in der hoffnung danach in ruhe gelassen zu werden, verzweifelt und genervt sich das angebot reinziehen. vielleicht hat auch jemand festgestellt, dass das um sich greifende aufmerksamkeitsdefizit-syndrom die stete erinnerung benötigt. ich warte jedenfalls darauf, dass man irgendwann nur noch den ton der films oder der serie vernimmt, aber das bild im fernsehen eine eigenwerbung ist.

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web 2.0 und coolness

das web 2.0 für sich ist ja schon cool. zumindest bietet es viele online-möglichkeiten, die vor ein paar jahren noch unvorstellbar gewesen wären. der kontakt, der austausch, das soziale netz – alles ist einfacher und schneller geworden. und zum digitalen austausch online gehört es eben auch, dass emotionen schwer zu vermitteln sind. schon vor etlichen jahren entwickelten user die emoticons, die zumindest ansatzweise emotionen abbilden sollten. doch schaut man sich zum beispiel 😉 , 😯 , 😦 oder 😳 an, so sind dies nicht unbedingt sehr aussagekräftige zeichen.

emotionen können im internet entweder bildlich angedeutet oder schriftlich ausformuliert werden. aber es gibt ein problem: mimik und tonfall fehlen erst einmal. es mag sein, dass liebesbriefe auch heute noch funktionieren und sehr emotional sind. aber sie sind erst einmal einseitig und meist schließen sich andere formen der kommunikation an. aber eine diskussion oder ein gespräch (chat) werden immer daran kranken, dass einem für das verständnis der anderen person bezugspunkte fehlen. schon das telefonieren ist eine einschränkung, die sich noch durch das hören des tonfalls reduzieren lässt, aber schriftlich ist die gefahr von missverständnissen eine größere.

gleichzeitig kann man aber die frage stellen, inwieweit das web 2.0 die coolness in unserer gesellschaft verstärkt. nicht ohne grund definiert sich inzwischen eine gruppe selbst als „emos“, etwas, das vor zwei jahrzehnten seltsam erschienen wäre, da sich die menschen ungern emotionale kompetenzen absprechen lassen würden. heute ist man wahrscheinlich stolz darauf, im netz auf eine strategische art und weise zu kommunizieren. emotionalität kommt am ehesten bei protest und abwertung ins spiel, positive emotionen werden ins private gerettet.

einher mit der coolen kommunikation geht das nesting im engsten vertrautenkreis, abseits des webs. hier wird all das an emotionaler kommunikation gelebt, das virtuell nicht gelebt werden kann. da gleichzeitig das arbeitsleben entgrenzt ins privatleben funkt und die kommunikationsbereitschaft rund um die uhr praktiziert wird ist auch rund um die uhr strategisches verhalten angesagt. kulturpessimistisch könnte man formulieren: je cooler und strategischer kommuniziert werden muss Weiterlesen

mein computer und ich – eine umgangslehre (24)

netzwerk

„netzwerken“ ist der große trend. die funktionen des internets und die geschwindigkeiten der computer haben diesen trend erst möglich gemacht. unter „netzwerken“ versteht man die zugehörigkeit zu diversen sozialen zusammenschlüssen. früher war dies eher durch eine vereinsmitgliedschaft möglich, heute gehört man einem digitalen netzwerk an. dabei kann es sich um ein privates oder berufliches netzwerk handeln (teilweise finden sich die netzwerke zusätzlich in einer vereinsstruktur wieder).

das grösste und ausdifferenzierteste soziale netzwerk ist facebook. man kann die mit einem vernetzten menschen differenzieren, und ihnen ein ranking-label geben. dementsprechend erhalten sie persönliche informationen oder auch nicht. man kann sich nicht mehr unter pseudonymen verstecken, die realen namen sind gewünscht. das netzwerken ist schon lang keine spiel mehr, sondern eine ernsthaft und zeitraubende angelegenheit. und das vernetzen wird als lösung von vielen problemen oder konflikten angesehen.

erst einmal mag dies vernünftig klingen: viele augen lösen ein problem schneller als nur zwei oder vier augen. viele menschen einzubinden in eine entscheidung verhindert spätere konflikte. viele menschen zu einem thema zu verbinden kann grundlage vieler neuer ideen und kreativer erkenntnisse sein. das klingt ideal. wird die virtuelle vernetzung auch noch in das reale leben überführt, dann sei man auf dem richtigen weg.

jain. das internet bietet sicherlich die tolle möglichkeit, weltweit menschen finden zu können, die die gleichen interessen haben, wie man selbst. es ist viel leichter in fachlichen austausch zu gehen. aber auf der anderen seite hat gerade das netzwerken einen nebeneffekt: berufliches wird immer stärker mit privatem verquickt und die trennschärfe verliert sich. das netzwerken ist auch ein zeichen dafür, dass sich die klaren strukturen verlieren. doch dies sorgt im laufe der zeit für zusätzlichen zündstoff. arbeitskonflikte lassen sich viel schwerer klären, wenn privates mit ins spiel kommt. die auflösung der hierarchien wird vorgegaukelt. man kann dies feststellen, wenn letztendlich entscheidungen getroffen werden müssen. schlagartig stellen menschen fest, dass hierarchien durch das netzwerken nur virtuell eingeebnet wurden und damit nicht automatisch teilhabe entsteht.

netzwerken erhöht auch den druck auf einzelne, ihre freizeit mit dem beruflichen sozialen umfeld zu verbringen. das fängt bei gemeinsamen staffelläufen, mittagessen oder ausflügen im arbeitsumfeld an, geht weiter über klausurfahrten, einladungen und gemeinsame bonusreisen. die schwierigkeit besteht darin, dass auch in der freizeit das berufsleben nicht mehr verlassen wird. man kann sich aber in halbprivaten momenten nicht so verhalten, wie man es im privatleben tun würde. man bleibt trotz der freizeitgestaltung auf einer strategischen ebene (wohl wissend, dass es hierarchien Weiterlesen

biografisches schreiben und wohnen

wenn man sich den zeitschriftenmarkt und die ladenzeilen anschaut, dann sieht man schon, welche bedeutung wohnen bei uns hat. wenn man sich dann noch den werbespruch eines schwedischen möbelhauses ins gedächtnis ruft (wohnst du noch oder lebst du schon?), dann zeigt sich die enorme bedeutung des wohnens bei uns. und wenn man es dann mit anderen regionen auf dieser welt vergleicht, dann leben wir im luxus.

es ist nicht neu für unsere gesellschaft, dass wohnen eine große rolle spielt. selbst vor hundert jahren gab es moden für möbel und schnickschnack in wohnungen. doch damals waren die gedanken über die wohnungseinrichtung den wohlhabenden menschen vorbehalten. heute ist wohnung-einrichten ein zweig der privatsender. und je stärker das „nesting“ voranschreitet, also der zwischenzeitliche rückzug ins private, ins eigene nest, desto größer die bedeutung der eigenen vier wände.

beim biografischen schreiben kann man seine eigenen wohnkonzepte aufgreifen. es geht nicht nur darum, welche möbel einem gefallen haben, welches der erste größere wohnraum war, den man selbst einrichtete, sondern es geht auch darum, in welchem wohnumfeld man lebte oder leben wollte. ist man, nachdem man das zuhause verlassen hat, in eine wg, eine eigene wohnung oder schon ins selbstgebaute haus gezogen? wohnte man am rand einer stadt, mitten in der stadt oder doch lieber auf dem land? warum das alles? was waren die eigenen beweggründe für die gewählte wohnsituation?

natürlich kann man sich auch gedanken darüber machen, wie viel zeit man darauf verwendet, das eigene wohnen nach den eigenen vorstellungen zu gestalten. wie hoch sind die ansprüche? und vor allen dingen, welche bedeutung hat das wohnen für einen selber? was ist meine wohnung für mich? rückzugsort, treffpunkt, schlafplatz, familienlebensraum, arbeitsplatz, Weiterlesen

web 2.0 und unsicherheit

die nutzung des web 2.0 ist eine gratwanderung zwischen unsicheren und selbstsicheren momenten. man nehme nur einmal facebook als beispiel. bei facebook vernetzt man sich mit menschen, die man von „sehr gut“ bis „kaum“ kennt. inzwischen kann man staffelungen einstellen, wen man über was informieren möchte. alle nutzerInnen wissen außerdem, dass eigentlich der anbieter dieses netzwerks ständig mitliest. es kann also in keinem moment von privatheit gesprochen werden. doch das spielt bei facebook für viele keine rolle mehr – privates wird zu öffentlichem – immer gekoppelt mit einer leichten unsicherheit im hinterkopf, was denken die anderen über mich.

erst wenn hunderte zur eigenen party kommen, die man nicht kennt, aber da man den verteiler nicht korrekt bedient hat sie sich eingeladen fühlen. erst dann spürt man, wie öffentllich das private bei facebook werden kann. und dann wird man vorsichtig. man möchte teil eines netzes sein, doch eigentlich nur eines sicheren und verlässlichen netzes. aber diese gewissheit gibt es im web 2.0 nicht mehr. die gab es eigentlich auch vorher im internet nicht mehr. der grund ist leicht auszumachen: es ist die virtualität der digitalen welt: ich sehe nicht eins zu eins, mit wem ich kommuniziere, wer was von mir lesen kann. ich kann nur einen vertrauensvorschuss geben, den ich nie überprüfen kann.

wenn man sich dessen bewusst ist, dann kann man sich eigentlich nicht mehr selbstsicher durch das netz bewegen. dann wird immer unsicherheit im spiel sein. dann tauchen fragen auf: bin ich zu weit gegangen? wieso habe ich mich spontan mit meiner meinung so weit aus dem fenster gelehnt? sollte ich mich überhaupt noch im internet bewegen? wie gut sind die freundschaften mit anderen wirklich? auf wenn kann ich mich verlassen? ohne eine reale überprüfung durch treffen und Weiterlesen

leben neben der berliner feuerwehr (12)

senatsgeförderte ruhestörung durch berliner beamte. 22.30 uhr, gerade eben, die hitze lässt nach, der wind ist erfrischend. alle menschen um die feuerwache herum öffnen fenster und türen, um ihre wohnungen zu lüften, um den frischen wind und den abend zu genießen. eine ruhige wohngegend. der dienst der berliner beamten hat um 18.00 uhr begonnen.

um 22.30 uhr genießt man mit freunden, die zu besuch gekommen sind, gemeinsam kühle getränke auf der feuerwache, man unterhält sich über gott und die welt in einer lautstärke, damit es auch alle nachbarn in ihren wohnzimmern mitbekommen können. und man wäscht einen privat-pkw, wie man eigentlich von morgens bis abends bei schönem wetter einen privat-pkw wäscht. wie man schon seit 20 jahren seinen privat-pkw wäscht. denn man hat nichts zu tun. nichts außer ständigem autotüren schlagen, da der pkw ja auch rundum gereinigt werden muss. ach so, der grill ist auch wieder aufgebaut, die gemütliche sitzecke im hinterhof, alles was ein laubenpieper braucht.

seit 20 jahren schaffen es weder senat, noch bezirk, noch ordnungsamt, noch die feuerwehr selber, dafür zu sorgen, dass sich ihre eigenen beamten an ihre eigenen regeln halten. tja, und da soll , wie heute gehört, jemand festgestellt haben, dass es in berlin wenig korruption gebe 😉 ein schelm, der böses dabei denkt.

das leben neben der berliner feuerwehr demnächst auch auf http://www.kiez-on-the-blog.de .

mein computer und ich – eine umgangslehre (20)

geschwindigkeit

ja, manches läuft schneller ab mit dem computer. das macht ihn auch so attraktiv, dass man nicht mehr texte mit der schere und dem klebestift überarbeiten muss, dass man nicht mehr das fünfte mal eine matritze betippen muss, damit man fehlerfreie abzüge machen kann, dass man nicht stundenlang im fotolabor stehen muss, um ein bild zu bearbeiten.

und ja, die kommunikation über den computer und das internet verläuft oft beinahe in echtzeit. doch jede/r kennt die situation, dass mails doch nicht so schnell ankommen, wie die anbieter suggerieren oder die übertragungsrate bei skype das gesprochene sehr zerhackt. eigentlich ist das netz heute schon regelmäßig überfordert, gestört und in manchen regionen überhaupt noch nicht nutzbar. dass vieles so rund läuft, hat nur damit zu tun, dass das web 2.0 die eigentlichen datenübertragungen reduziert hat, dass die komprimierung von dateien ständig voranschreitet und deren größe bei beinahe gleicher qualität geringer ist.

der wichtigste aspekt bei der frage nach der geschwindigkeit der computer ist meiner ansicht nach der autosuggestive oder suggerierte moment. viele menschen stöhnen darüber, dass sich ihr leben beschleunigt und nennen im gleichen atemzug den technischen fortschritt. als lösung sehen sie die distanzierung von der digitalen welt an. und sie wundern sich, dass ihr leben danach auch nicht langsamer wird. also stürzen sie sich auf tipps zum zeitmanagement, zum selbstcoaching und zu mehr gelassenheit, aber irgendwie will das alles nicht so richtig klappen.

der computer ist eigentlich nur ein werkzeug. ein werkzeug, das manche arbeitsschritte vereinfacht und schneller erledigt. die eigentliche geschwindigkeit des alltags entsteht aber aus der form der nutzung des werkzeugs und die krux daran ist ein ganz anderer aspekt. angefangen hat es mit der produktionsform „just-in-time“. es wird alles vorrätig gehalten, um einen differenzierten produktionsprozess jederzeit durchführen zu können, wenn die nachfrage signalisiert wird. das heisst zum beispiel: heute ein buch bestellt und morgen wird es an der haustür ausgeliefert. diese form der logistik und vorratshaltung hat sich inzwischen längst in alle arbeitsbereiche übertragen und im privatleben verankert.

zu „just-in-time“ gehört die verfügbarkeit rund um die uhr. diese verfügbarkeit ist erst mit den modernen kommunikationsmitteln möglich geworden, mit dem computer (und dem handy, das inzwischen ein kleiner computer ist). der computer wird also während der wachphasen in unserem leben am körper getragen, um jederzeit auf anliegen, fragen und aufträge (auch im privaten) reagieren zu können. wer dem nicht folgt, der hat Weiterlesen

nabelschau (62)

schutz, der kein schutz ist. oder – wer kennt sich überhaupt aus? je mehr meldungen es über die diskussionen um acta, um die datensammlungen bei sozialen netzwerken, um urteile des bundesverfassungsgerichts oder um das verhalten deutscher behörden im netz geht, um so stärker kommt das gefühl auf, dass ein großteil der politischen entscheidungsträger keinen blassen schimmer davon hat, um was es überhaupt geht.

da werden ausschusssitzungen in dokumentationen über facebook gezeigt, die schon bei den fragestellungen der ausschussmitglieder erahnen lassen, dass man sich nicht auskennt. das ist nicht weiter schlimm, es kommt bei anderen themen auch vor und es ist menschlich. man kann nicht zu allem alles wissen. wenn man dann wenigstens an den entscheidenden stellen kompetente menschen mit entsprechenden befugnissen sitzen hat.

aber offizielle datenschützerInnen sind orchideenposten wie die frauenbeauftragen oder die drogenbeauftragten. da wird eine gesellschaftliche problematik ausgegliedert, um ein feigenblatt vorweisen zu können, wenn es kritisch wird. es können jedoch keine entscheidungen getroffen werden. den rest lässt man irgendwie laufen. gut, irgendwann greift man teilweise die bedenken der expertInnen auf, entscheidet halbherzig etwas und lässt es dann weiterlaufen. die folge: nun rennen alle dem davongelaufenen hinterher.

die technik, die handhabung der technik und die missbräuchliche anwendung der technik sind so weit vorangeschritten, dass zwar immer mal jemand an der reissleine zieht, aber der fallschirm nicht aufgehen will. gerade hat das bundesverfassungsgericht wieder darauf hingewiesen, dass im netz, web, internet praktiken herrschen, die mit den grundrechten nicht vereinbar sind. ist das nicht mal jemandem vorher aufgefallen? man hat den eindruck – irgendwie schon, aber man hat es erst einmal laufen lassen.

da erwarten institutionen und entscheidungsträgerInnen von der bevölkerung angemessenes verhalten in der digitalen welt und überschreiten selber eine grenze nach der anderen. es ist auf allen ebenen kein (daten)schutz und keine privatheit mehr gewährleistet. wen wundert es dann, dass von allen alle möglichkeiten Weiterlesen

schreibpädagogik und nähe

in schreibgruppen kann sowohl „textliche nähe“ als auch nähe zwischen den teilnehmerInnen hergestellt werden. die beiden varianten hängen oft zusammen. wenn texte verfasst werden, die einem „nahe kommen“, dann gehen sie nicht selten ebenso anderen nahe. und durch den austausch über nahe gehende texte entsteht wiederum zwischen den teilnehmerInnen von gruppen nähe. eindeutig prädestiniert für das erzeugen von nähe in schreibgruppen ist das biografische schreiben. hier wird persönliches untereinander offengelegt. aber, wie schon oft beschrieben, kann beim kreativen schreibn ebenso viel persönliches einfließen und vermittelt werden.

doch was ist nun bei der leitung von schreibgruppen in bezug auf „nähe“ zu beachten? in erster linie die eigene rolle. es ist eine beständige gratwanderung, selber an der nähe teilzuhaben und gleichzeitig eine gruppe zu leiten. hierbei ist immer der arbeitskontext zu beachten: befinden sich die teilnehmerInnen in einem abhängigkeitsverhältnis zu einem? hat man eine aufsichts- oder erziehungpflicht? ist die teilnahme freiwillig und / oder ein lockerer verbund?

wenn man die eigene rolle realisiert hat, dann kann man sich überlegen, wie man in diesem rahmen agieren möchte. es ist zum beispiel zu beachten, wie weit nähe zu einzelnen teilnehmerInnen von schreibgruppen entsteht und welche reaktionen dies bei anderen hervorruft. hierbei wäre eine klare trennung von arbeit und freizeit hilfreich. als gruppenleitung trägt man verantwortung für alle und natürlich gibt es immer ein bedürfnis, gleichberechtigt zwischenmenschlich zu agieren. bevorzugungen und ablehnungen sollten vermieden werden.

auf der anderen seite agiert man als leitung auch nur als mensch, als subjekt, das gefühle entwickelt. dies sollte man nicht ignorieren, so sehr auch immer wieder die nötige distanz betont wird. zu viel distanz macht schreibgruppen schnell zu lehrveranstaltungen, die Weiterlesen

mein computer und ich – eine umgangslehre (09)

emotionen

in diesem abschnitt der betrachtungen zum computer, komme ich dem titel der reihe besonders nahe: „mein computer und ich“ signalisiert schon einen bezug, der über die nutzung eines werkzeugs oder eines dings hinausgeht. so wie es scheint, entsteht ein emotionaler bezug zu dem werkzeug des schreibens, surfens und kommunizierens.

ein grund mag in der multimedialität des computers liegen. er ist inzwischen die schaltstelle vieler lebensbereiche und deckt etliche werkzeuge gleichzeitig ab. verschwindet ein computer (also fällt der strom aus oder gibt die festplatte den geist auf), scheint dies schlimmer zu sein, als der ausfall des kühlschranks.

und noch eine tatsache macht den kontakt zum computer so emotional, ja beinahe menschlich: der computer deckt viele bereiche unserer sozialen interaktion ab. wie die geschichte von kaspar hauser zeigte, benötigen wir diese interaktion zum überleben. neben der direkten, realen kommunikation machte die einführung des internets ein weiteres virtuelles feld der kontakte auf, das inzwischen zum alltag gehört und in das sich vieles aus der realen welt verlagert.

ein letzter aspekt der emotionen ist die undurchschaubarkeit der rechenprozesse im hintergrund. schon der bildschirm eines computers, die nutzeroberfläche suggeriert einen schreibtisch, aktenordner oder ein blatt papier. auch ohne internet bewege ich mich in einer virtuellen welt, die der computer generiert. ich arbeite an der oberfläche im wahrsten sinne des wortes und nicht direkt mit der festplatte, in die ich informationen kratze oder mit kleinen schaltern, die ich an und aus schalte. diese distanz zwischen werkzeug und benutzer erhöht das gefühl von ohnmacht, wenn etwas geschieht, das ich nicht steuern kann und das ich nicht wollte.

und so muss die maschine als stellvertreter für kollegInnen, für mitmenschen und teils für beziehungspartner herhalten. dabei kann es dann zu ähnlichen konflikten kommen, wie sie im realen leben auch stattfinden. es ist schwer sich dieser vorstellung zu entziehen und es wird immer schwerer, je mehr tätigkeiten computer übernehmen können.

wird zum beispiel der haushalt zu großen teilen vom computer gesteuert (ein ziel vieler neuer entwicklungen) und der computer ist für die müllentsorgung zuständig, erledigt das aber nicht korrekt, dann bekommt er die rolle anderer menschen, die nie den müll rausbringen. sich in diesem moment zurückzunehmen und sich zu sagen, dass die maschine einen defekt hat, also einfach nur repariert werden muss, fällt sichtlich schwer. denn es sind alltäglichkeiten, die Weiterlesen

web 2.0 und privat

oft erwähnt und weiterhin diskussionswürdig: die privatsphäre im web 2.0. wer sich in soziale netzwerke, in bereiche des cloud computing oder nur blogs betreibt, sollte sich bewusst sein, dass ein teil seiner privatsphäre passé ist. man mag noch so sehr versuchen, wenig oder nichts von sich preiszugeben, es bleibt ein trugschluss zu glauben, man könne rückschlüsse der daten auf die person verhindern.

aber es bleibt weiterhin fragwürdig, ob es sich für die anbieter lohnt, abseits des selbstschutzes, all die daten zu sammeln und aufzubereiten. hier werden meiner meinung nach, werbung und werbepsychologie weiterhin überschätzt. wer mit dem internet aufgewachsen ist, hat teilweise viel stärker von anfang an einen kompass entwickelt, was geht und was nicht geht. natürlich hinterlassen alle spuren, die sich im netz bewegen, natürlich können querverbindungen hergestellt werden und natürlich kann man daraus rückschlüsse ziehen. die alternative: das netz nicht nutzen.

wovon kaum gesprochen wird: ein grossteil der mails werden zwischengespeichert. darin steht meist viel persönlicheres als in den foren oder in twitter. ähnliches gilt für die frage, inwieweit menschen zulassen, sich orten zu lassen. die smartphones und handys ermöglichen das schon länger. doch auch laptop, pc und pads lassen dies inzwischen auch zu. was soll das? wozu muss ich wissen, an welchem ort sich gerade jemand aufhält?

oder wozu brauche ich eine gesichtserkennungssoftware, die im digitalen sozialen netzwerk fotos miteinander abgleicht. hier wird die teilhabe der anderen am eigenen leben, an den eigenen daten fragwürdig. eine der unsitten sind die party-fotos, die inzwischen ohne rücksprache ins netz gestellt werden. gut, dass man bei öffentlichen veranstaltungen abgelichtet wird, damit muss man rechnen, auch dass auf partys fotos gemacht werden, aber das keiner mehr fragt, ob man damit einverstanden ist, dass dies weltweit veröffentlicht wird, das ist Weiterlesen

schreibberatung und privat

die zurückhaltung ist manchmal etwas zu groß. der glaube, allein die passende schreibtechnik genügt und schon gerät man wieder in den schreibfluss, der so dringend notwendig ist, ist weit verbreitet. in vielen situationen ist dies auch eine sinnvolle annahme. wenn jemand aber an dem punkt ist, eine professionelle schreibberatung aufzusuchen und dafür geld zu bezahlen, dann hat die schreibkrise meist mehr gewicht und erscheint schwieriger.

in diesen momenten macht ein blick hinter die kulissen viel sinn. es geht eben nicht mehr nur ums schreiben, es geht um viele andere fragen, die mit dem schreiben einhergehen. es lässt sich im vorfeld nicht sagen, worum es geht. schreibberaterInnen können die schwierigkeiten nur durch fragen einkreisen, um handlungsmöglichkeiten mit den klientInnen zu erarbeiten. bei den fragen dreht es sich auch um fragen zum privaten umfeld, zu unterstützung oder behinderung im schreibprozess durch andere, zu be- und abwertungen durch nahestehende menschen.

darum scheint es mir so wichtig, dass auch in der schreibberatung die schweigepflicht und ein ruhiges setting gewahrt werden. es kann sein, dass gar nicht viel privates eine rolle beim schreibprozess spielt, ebenso kann aber auch das genaue gegenteil der fall sein. einzig, es ist sinnvoll mit privatem nicht hinter dem berg zu halten, auch wenn es schwer fällt. schreibberatung ist keine therapie und will Weiterlesen

schreibpädagogik und privat

schreibgruppen sind halböffentliche veranstaltungen. je nach thema oder ausrichtung des angebots spielt privates eine größere oder kleinere rolle. doch selbst wenn privates eine kleine rolle spielt, sollten schreibgruppen immer einen gewissen schutzraum bieten. einen schutzraum zum schreiben und zum veröffentlichen in kleiner gruppe. auch wenn jemand sonst nicht mit seinen texten an die öffentlichkeit gehen möchte, in der schreibgruppe ist es ihm oder ihr vielleicht möglich.

dabei muss gewährleistet werden, dass das vorgetragene in der gruppe bleibt, also nicht von anderen teilnehmerInnen in die öffentlichkeit getragen wird. auch hier spielt es keine rolle, ob es sich um kreatives oder biografisches schreiben handelt. wie schon oft erwähnt, fließen auch in kreative texte und geschichten persönliche anteile ein. darum müssen zu beginn einer gruppe die regeln für den umgang mit privatem festgelegt werden. dem sollten alle teilnehmerInnen zustimmen. denn es geht hier nicht nur um so etwas, wie das copyright, es geht auch um das aufrecht erhalten einer privatsphäre.

das mag nun manchem zu weit gehen, zu vorsichtig im umgang miteinander sein, handelt es sich ja schließlich um keine therapeutische gruppe. aber um frei schreiben zu können, benötigt jeder mensch die sicherheit, dass er auch selbst bestimmen kann, wie weit das geschriebene veröffentlicht werden soll. es ist immer möglich seine geschichten und texte überhaupt nicht vorzutragen. aber gleichzeitig gibt es meist einen bedarf an rückmeldungen, um sich im schreiben überhaupt weiterentwickeln zu können. das feedback ist einer der großen vorteile von schreibgruppen. und wenn man eine gruppe leitet, kann man meist feststellen, dass sich die teilnehmerInnen immer stärker mit ihrem geschriebenen hervorwagen.

„so weit aber nicht weiter“, ist von vielen die grundeinstellung. oft bekommen noch nicht einmal die lebenspartnerInnen die texte zu gesicht, aber die schreibgruppe. darum erscheint es mir so wichtig, dass die privatsphäre geschützt bleibt. hundertprozentig kontrollieren kann man Weiterlesen

kreatives schreiben und privat

kein text wird frei von persönlichem sein, denn das eigene denken, assoziieren und konstruieren schafft den text. selbst bei der herstellung von zufälligkeiten ist unser denken beteiligt. es ist wie in der naturwissenschaft, die bis heute versucht, den einfluss durch den menschen auf die ergebnisse einzuschränken. aber allein die versuchsanordnung ist ein menschliches konstrukt.

also ist die wahrscheinlichkeit, dass in selbstgeschriebenen texten auch privates auftaucht, recht hoch. nur über den anteil kann man sehr wohl regie führen. aber dabei taucht eine schwierigkeit auf: versuche ich während des kreativen prozesses den inneren zensor so klein wie möglich zu halten, nimmt das persönliche und private in den texten zu. ab diesem moment darf ich mir die frage stellen, für wen ich schreibe.

denn es macht sinn zu unterscheiden, ob ich den text nur für mich, für meine schreibgruppe oder für die weltöffentlichkeit schreibe. ich sollte mir zumindest bewusst sein, wie weit ich gehen möchte und was mir als privatheit schützenswert erscheint. dazu kommt, dass ich nicht nur meine eigene privatsphäre im blick haben sollte, sondern auch die anderer. denn fließen geschichten von freundInnen und partnerInnen mit in meine geschichten ein, dann kann dies die privatheit der anderen verletzen.

verletzt wird privatheit immer dann, wenn sehr intimes ausgeplaudert und veröffentlicht wird. in erster linie ist dies meine entscheidung, ich verfüge über die informationen. beim kreativen schreiben sollte ich aber auch bedenken, dass menschen auf meine geschichten reagieren werden, wenn ich Weiterlesen

liste (78) – privat

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um das „private“.

hierdurch fühle ich mich in meiner privatsphäre am meisten gestört:

das ist für mich ausschließlich privat:

das erfahren noch nicht einmal gute freunde und mein(e) partnerIn von mir:

das mache ich am häufigsten, um meine privatheit zu verteidigen:

diese privaten dinge dürfen von mir aus gern alle wissen:

biografisches schreiben und privat

beim biografischen schreiben spielt die frage nach der privatsphäre die grösste rolle. ab wann gibt man beim veröffentlichen geschriebener texte zu viel preis? wie viel möchte man überhaupt preisgeben? und woran sollte man seine entscheidungen fest machen.

nicht nur in den digitalen sozialen netzwerken, auch sonst in der schreibenden und kommunizierenden welt hat man manchmal das gefühl, menschen gehen zu weit in der offenlegung des privatesten. ich kann das meist daran festmachen, wenn das „fremdschämen“ einsetzt. da kommt das gefühl auf, hier tut sich jemand keinen gefallen. hier kotzt mir jemand medial sein leben vor die füsse und erzählt mir dinge, die ich gar nicht wissen will.

das biografische schreiben ist da eine gratwanderung. generell schreibe ich ja meine lebensgeschichte, um mehr, eventuell viel von mir zu berichten. ich schreibe meine biografie auf, und dies natürlich möglichst schonungslos, möchte nichts vor mir selber verheimlichen. das ist teilweise auch sinn und zweck des biografischen schreibens. nur erst einmal macht man dies in erster linie für sich selber. so wird man mit großer wahrscheinlichkeit nicht auf die idee kommen, seine tagebücher, wenn man welche schreibt, eins zu eins zu veröffentlichen.

da gibt es die weinerlichen abschnitte, die sich ständig wiederholenden wünsche, flüche und sorgen. da liest man schmachtendes, das man aus der heutigen sicht nicht mehr aufrecht erhalten will, da hat sich manches überlebt. man hat trauer, bösartigkeiten und vieles mehr notiert. man schaltet also einen filter vor, wenn man einen teil bekannt machen oder auch nur guten freunden geben möchte. nur in der therapie entwickelt sich keine scham, wenn andere das original lesen.

das privateste scheint gar nicht für andere menschen geeignet zu sein. es tut gut, manches für sich zu behalten, etwas, teils auch sehr verletzliches, vor den kommentaren und einwendungen der anderen zu schützen. selbst partnerInnen erfahren selten die intimsten gedanken. es gibt da oft etwas Weiterlesen

selbstbefragung (131) – privat

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das “private“.

  • was ist für sie privat? beschreiben sie.
  • wann geben sie gern privates preis?
  • wann gehen ihnen die fragen nach privatem zu weit?
  • wie schützen sie ihre privatsphäre?
  • wie privat sind sie im internet?
  • wie privat sind sie in ihrem beruf?
  • wen würden sie gern privat kennenlernen?
  • gibt es heute überhaupt noch eine privatheit?
  • wann bewegen sie sich im öffentlichen leben? warum?
  • bei wem würden sie gern mal durchs schlüsseloch schauen?

schreibgruppen selber gründen (08)

geld / kosten

generell ist schreiben eines der preiswertesten hobbys, wenn man nicht gerade einen füller aus platin, hangeschöpftes papier und ein laptop der extraklasse verwendet. somit sind auch die kosten für schreibgruppen im überschaubaren bereich. dazu ist es aber notwendig, dass die gruppe sich selbstorganisiert. ist die nicht der fall, kann es schnell etwas teurer werden. sucht man sich zum beispiel eine professionelle schreibgruppenleitung (was sicherlich viele vorteile hat), dann ist diese natürlich zu bezahlen.

es gibt noch mehr details, die kosten für eine schreibgruppe verursachen können. vor allen dingen ein raum, der sich für gemeinsames schreiben eignet, ist nicht immer für lau zu haben. da kommt es auf die umgebung an, in der man lebt. für selbstorganisierte gruppen stellen in manchen regionen stadt(teil)zentren räume kostenlos zur verfügung, andere hätten gern die übernahme der selbstkosten und richtige tagungsstätten verlangen auch miete.

früher hatten viele kneipen kleinere hinterzimmer und nicht unbedingt nur säle oder große räume für feiern. das ist heute nicht mehr so oft der fall. doch wenn man solch einen ort findet und das gefühl hat, dass genug ruhe zum schreiben herrscht, dann kann man solche räume, wenn getränke konsumiert werden, oft auch kostenfrei erhalten.

für kleinere schreibgruppen kann man sich auch privat bei jemandem treffen. doch dabei sollte man gut überlegen, ob man den veranstaltungsort zum beispiel reihum wechselt oder sich immer bei derselben person trifft, da sie den idealen raum besitzt. soll nebenher gegessen und getrunken werden? gibt es einen klaren zeitlichen anfang und ein Weiterlesen

web 2.0 und erfolg

wie bemisst sich der erfolg im internet? ab wann hat man erfolg? hier sind die kriterien der userInnen sehr verschiedene. man kann in sozialen netzwerken möglichst viele menschen um sich sammeln. man kann bei suchmaschinen seinen eigenen namen suchen und die trefferquoten betrachten. man kann auch seine netzauftritte mit begriffen in suchmaschinen abgleichen. oder man betrachtet die besuche auf den eigenen homepages und blogs. all dies könnten kriterien sein.

dazu gibt es noch etliche anbieter, die einen einem ranking unterziehen und dabei zum beispiel die verweildauer, das interessen und vieles mehr einbeziehen. doch warum sollte man das machen? nun, es wird im netz veröffentlicht. und irgendwie möchte man wissen, ob das veröffentlichte auch andere interessiert. denn ist dem nicht so, kann man sich fragen, weshalb man dies alles macht. auch hier kommen wieder subjektive vorstellungen zum tragen. was möchte ich? wenige intensive kontakte, oder viele teils auch oberflächliche? oder will ich vor allen dingen zu einem bestimmten thema gefunden werden?

in diesem moment kommt ein weiterer gedanke ins spiel: wozu nutze ich das web 2.0 überhaupt? will ich vor allen dingen die netzwerke und querverweise beruflich nutzen oder ist mir der privatkontakt besonders wichtig. beim „netzwerken“ vermischt sich das ein wenig. und doch sollte man für sich selber die trennung finden. natürlich können aus beruflichen internetkontakten auch private werden und private kontakt können eine große rolle im beruflichen kontext spielen. aber für sich selber sollte man wissen, welches kriterium vorrang hat. denn nur dann findet man einen maßstab, ob man den eigenen auftritt im netz für erfolgreich hält.

und, auch dies ist ein kriterium: wie sieht die entwicklung aus? gibt es eine veränderung zu den zeiten vorher? Weiterlesen

selbstbefragung (112) – erfolg

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „erfolg„.

  • womit hatten sie in ihrem leben am meisten erfolg? beschreiben sie.
  • nein, ich meinte nicht ausschließlich beruflich, ich meinte auch ihr privatleben. also noch einmal: womit hatten sie privat am meisten erfolg? beschreiben sie auch hier.
  • was verstehen sie unter „erfolgreich sein“?
  • und wer ist für sie maßstab beim erfolg?
  • können sie ihren erfolg genießen? warum?
  • hat ihnen jemand bei ihren erfolgen geholfen? wer?
  • welche erfolge möchten sie noch erleben? warum?
  • was tun sie, um in ihren augen „erfolgreich“ zu sein? beschreiben sie.
  • brauchen sie ständig erfolge?
  • wie wäre ihr leben verlaufen, wenn sie an dem ihnen wichtigsten punkt erfolglos gewesen wären? spielen sie dies in gedanken durch.