Schlagwort-Archive: referat

ein seminar zum einstieg ins wissenschaftliche schreiben in der schreibboutique christof zirkel

es fällt schwer, eine hausarbeit zu verfassen? man hat schwierigkeiten, längere texte für ein handout oder thesenpapier kurz und knapp zu verfassen? man möchte sich auf spätere, längere schreibprozesse im wissenschaftlichem schreiben vorbereiten?

dann gibt es ab dem 28.02.2012 ein seminar in der schreibboutique christof zirkel. an fünf terminen von jeweils drei stunden länge werden die verschiedenen grundlagen des wissenschaftlichen schreibens vermittelt. gleichzeitig werden schreibtechniken vorgestellt, die es leichter machen, ideen zu generieren, thesen zu formulieren, einen roten faden zu finden, eine verständliche und aufgelockerte schreibsprache zu verwenden und gleichzeitig den wissenschaftlichen anforderungen gerecht zu werden.

in dem seminar werden vorgehensweisen des wissenschaftlichen arbeitens kombiniert mit schreibtechniken des kreativen schreibens. die teilnehmerInnen können mit hilfe diverser formen der selbstreflexion ihren wissenschaftlichen schreibprozess selbst analysieren und optimieren. der einstieg in den schreibfluss soll erleichtert werden und vieles mehr. weitere informationen zu den terminen und modalitäten finden sich hier: http://schreibboutique.de/wissenschaftliches-schreiben/.

schreibpädagogik und beteiligung der teilnehmerInnen

bei den posts zur schreibpädagogik oder bei den schreibideen, gehe ich meist davon aus, dass die schreibgruppen  und -werkstätten von einzelnen personen angeleitet werden, die auch die verantwortung für den ablauf der veranstaltung tragen. das macht so lang sinn, so lang die materie des kreativen oder des biografischen schreibens für die teilnehmerInnen neu ist.

jedoch bei schreibgruppen, die schon länger stattfinden, bietet es sich an, ideen und vorschläge der teilnehmerInnen aufzugreifen und in den ablauf zu integrieren. entweder man gibt im voraus die themen der nächsten treffen bekannt und fordert alle auf, eigene ideen beizusteuern oder man bietet einen termin für die ideen der teilnehmerInnen an.

so können die schreibanregungen von den teilnehmerInnen selbst vorgestellt werden, der einstieg in die anregungen gestaltet werden oder auch einzelne aspekte des kreativen schreibens referiert werden. dies sollte konsequent auf freiwilliger basis geschehen und zeitlich beschränkt sein. denn sonst ist die schreibgruppe der meinung, dass es keine anleitung mehr gebe und stellt sich die frage, weshalb sie zum beispiel für ihre beteiligung zahlt.

eine andere möglichkeit ist es, dass letzte treffen einer schreibgruppe oder einer schreibwerkstatt dazu zu nutzen, den teilnehmerInnen die weiterführung ihrer treffen mit zu organisieren. oft kommt es im laufe einer veranstaltung zu dem wunsch, alles in eigenregie weiterzuführen. dieser wunsch kann aufgegriffen werden und ein überblick dazu gegeben werden, was für eine konsequente fortführung notwendig ist. die gruppe kann natürlich für sich entscheiden, ob sie den vorschlägen folgt, oder alles ganz anders organisiert. es kann angeboten werden in der schreibgruppe eine anleitung zu üben und umzusetzen.

die beteiligung der teilnehmerInnen greift das kreative potential aller auf und bietet auch anleiterInnen die möglichkeit beständig dazu zu lernen und neues zu entdecken. warum dieses nicht nutzen?