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am rande (05)

an die möglichkeiten der kommunikation und vernetzung sei noch einmal anhand einer homepage, die in sehr schlichtem design daherkommt aber perfekt alles aufzeigt, hier erinnert. sie findet sich zwar schon in den links auf dieser seite, aber sie birgt einen blick in die struktur des zukünftigen und teilweise schon realen internet.

in der seite steckt viel arbeit, gleichzeitig nutzt sie aber alle chancen der querverbindungen, der verweise und der kategorisierungen. eigentlich all das, was blogger- oder social software auch bieten. wichtig scheint es, dass diese vorstellungen auch stück für stück von allen genutzt werden. es geht nicht darum, sich im ranking zu hypen, also positionen einzunehmen, die die nutzerInnen zum klicken veranlassen. es bringt nichts, wenn gehäuft menschen auf den eigenen seiten oder in informationspools landen, die ihnen nicht weiterhelfen. ab diesem moment wird sich die inzwischen schon verbreitete frustration verstärken. es geht darum, den vorteil der eigenen einbindung in den pool mit realistischen angaben zu erkennen.

denn alles in allem möchte ich von den menschen wahrgenommen werden, die sich für das gleiche interessieren, wie ich, die ein interesse am austausch oder an den inhalten haben. alles andere endet nur in der aussage „es ist ja alles so schön bunt hier“. darum empfiehlt sich noch einmal ein blick auf die homepage des kommunikationswissenschaftlers beat doebeli, zu finden unter: http://beat.doebe.li/bibliothek/ . neben dem aufbau sind auch die gesammelten texte und verweise sehr interessant für die auseinandersetzung über die zukunft des „netzes“.

damit die digitale revolution auch wirklich eine revolution wird

revolutionen haben das ziel, dass sich gesellschaftliche bedingungen so weit verändern, damit für viele mitglieder der gesellschaft eine verbesserung eintritt. nachdem in den vorherigen beiträgen die problematiken des web beleuchtet wurden, möchte ich hier einmal darauf eingehen, was es bräuchte und was es schon gibt, um eine positive veränderung hervorzurufen.

man kann es negativ sehen und von einer informationsflut schreiben. doch eigentlich handelt es sich dabei um eine sehr positive entwicklung. noch nie war es für den einzelnen menschen bei uns so leicht an verschiedene informationen zu allen aspekten des wissens zu gelangen, wie heute. und selbst wenn die überprüfbarkeit mancher informationen schwer ist, so habe ich doch viele vergleichsmöglichkeiten. wenn man die situationen mit bibliotheken vergleicht, so war die auswahl in den bibliotheken um einiges schwerer, ich konnte nur einen ausschnitt der vorhandenen literatur erhaschen und hatte selten vergleichsmöglichkeiten oder andere positionen dazu.

gut, ich habe oft immer noch nicht die möglichkeit, ganze bücher im internet zu lesen. dies wird auf absehbare zeit auch weiterhin aufgabe der bibliotheken sein. aber ich kann zum beispiel die bücher direkt über das internet ausleihen. ich muss meine wohnung seltener verlassen, um überhaupt an informationen zu kommen. Weiterlesen