Schlagwort-Archive: schönheit

liste (87) – ästhetik

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um die „ästhetik“.

diese dinge sind für mich die schönsten ästhetischen beispiele:

dies sind für mich die unästhetischsten dinge:

beim thema „geschmack“ streite ich am liebsten über:

für mich die wichtigsten aspekte der ästhetik:

das geschmackvollste, das ich in meinem leben produziert habe:

selbstbefragung (147) – ästhetik

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „ästhetik“.

  • was passt für sie im alltag überhaupt nicht zusammen?
  • was verstehen sie unter ästhetik? beschreiben sie.
  • welche drei farben kombinieren sie am liebsten?
  • welches gemälde ist für sie sehr ästhetisch?
  • welche fotografien sind für sie ein ästhetischer ausdruck?
  • das gesicht von wem finden sie sehr ästhetisch oder auch „schön“?
  • gibt es für sie eine landschaft, die ihnen ebenmäßig vorkommt?
  • wie wichtig ist ihnen ein ästhetischer ausdruck beim kleiden, wohnen oder schreiben?
  • was fanden sie in ihrem leben am unästhetischsten?
  • schönheit ist relativ – oder? begründen sie.

hier können sie weitere 1000 fragen als pdf-datei runterladen.

schreibidee (282)

der körper ist inzwischen ein eigenständiger wert, der auf dem feld der freien marktwirtschaft mit veräußert wird. die persönliche fitness, das aussehen und die kleidung erhalten einen immer höheren stellenwert, wenn man auf dem arbeitsmarkt fuss fassen möchte. wenn es vor allen dingen zu regelmäßigen kundenkontakten kommt, ist es dienstleistern wichtig, das perfekte bild abzugeben. diese entwicklung ist problematisch, da sie von den einzelnen fordert, beständig bemüht zu sein, die richtige körperpflege anzuwenden. darum eine schreibanregung zu „körperpflege-stories„.

als einstieg für dieses schreibgruppentreffen, werden alle teilnehmerInnen im vorfeld aufgefordert, ihr lieblingskörperpflegeprodukt mitzubringen. nur schreibt man für das mitgebrachte produkt einen kleinen werbetext, der anschließend mit dem produkt allen teilnehmerInnen vorgestellt wird. dabei darf man ohne hemmungen die ganz subjektiven bewertungen des produkts ausbreiten. da es sich um keine verkaufsveranstaltung handelt, muss im anschluss auch nicht über die bewertungen diskutiert werden.

nun werden zwei kurze stories zur täglichen körperpflege verfasst. zum einen die schnelle, zeitsparende variante der körperpflege und zum anderen die langwierige, ausführlich variante. es sollen beschreibungen der abläufe geschrieben werden. diese beschreibungen müssen sich nicht auf das eigene körperpflegeverhalten beziehen, sondern können der fantasie entspringen.

im anschluss wird am flippchart in der schreibgruppe gesammelt, welche formen der körperpflege zu einer ausführlichen vorgehensweise gehören. diese liste übernehmen alle schreibgruppenteilnehmerInnen und geben für sich eine kurz begründete bewertung ab, was sie von dieser form der körperpflege jeweils halten.

nun wird eine längere geschichte geschrieben, in der die persönliche körperpflege die hauptrolle spielt. sie kann vernachlässigt oder übertrieben, beiläufig oder konzentriert, selbstverständlich oder widerwillig stattfinden. sie kann in einen dialog eingebunden, einen nebenschauplatz eröffnend oder auch den höhepunkt der story darstellend sein. anschließend werden die geschichten in der schreibgruppe vorgetragen und es findet eine feedbackrunde statt.

zum abschluss wird von allen schreibgruppenteilnehmerInnen ein pamphlet gegen die vereinnahmung des eigenen körpers durch die gesellschaftliche ver- und bewertung verfasst. unter dem titel „mein körper gehört mir!“ darf widerstand geleistet werden. was nervt am schönheits- und pflegewahn? wobei möchte man nicht mitspielen? wie kann eine gesellschaft ohne körperliche vereinnahmung aussehen? die pamphlete werden am ende des schreibgruppentreffens vorgetragen.

liste (53) – schönheit

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um die „schönheit„.

die schönsten dinge meines lebens:

die schönsten menschen meines lebens:

das gehört für mich zur schönheit eines menschen:

das schönste an mir selber:

das möchte ich verschönern:

schreibidee (270)

neurophysiologen, biologen und mediziner behaupten inzwischen, dass die partnerwahl des menschen weiterhin vor allen dingen genetisch, hormonell und geruchsgesteuert sei. irgendwo ganz am ende der skala spielt dann vielleicht auch noch so genannte „schönheit“ eine rolle. dies stellt einen eklatanten widerspruch zu den romantischen vorstellungen, einem wirklich hübschen menschen verfallen zu können, dar. darum ist es an der zeit das schreiben von „schönheitstexten“ anzuregen.

also, alle naturwissenschaftlichen betrachtungen beiseite: welche bekannten menschen finden die schreibgruppenteilnehmerInnen schön? alle teilnehmerInnen sollten eine liste mit fünf menschen erstellen und jeweils in fünf sätzen beschreiben, was sie an ihren favoritInnen schön finden. diese listen werden kurz in der schreibgruppe vorgestellt. anschließend wird ein kurzer text mit dem titel „was ich an menschen schön finde“ geschrieben. auch diese texte werden in der schreibgruppe vorgetragen.

anschließend werden geschichten geschrieben, die einen einzigen aspekt berücksichtigen sollen: oft ist es anstrengend, schön zu sein. wie man sich nun mit dem thema auseinandersetzt, bleibt den schreibenden überlassen. die geschichten werden in der schreibgruppe vorgetragen und es wird eine feedbackrunde durchgeführt. nach den ernüchternden texten wird es zeit, sich dem romantischen ideal zu zu wenden. die vorstellung „schönheit komme von innen“, erweitert die vorstellung von körperlicher schönheit und schlägt vielleicht die brücke zu den fremdbestimmenden naturwissenschaftlichen vorstellungen.

darum möge nun eine längere geschichte zur „entdeckung der schönheit“ geschrieben werden, ein wenig in anlehnung an „die schöne und das biest“. wann entdeckt man im anderen schönheit? wie geht man damit um? wie lassen sich romantische bande knüpfen? und was steht dem gerne mal im wege? diese fragen nur zur anregung für die folgenden geschichten. natürlich werden der kreativität keine grenzen gesetzt. die geschichten werden in der gruppe vorgelesen und in der feedbackrunde werden auch ein blick auf die verwirklichung des romantischen ideals geworfen.

zum abschluss verfassen alle schreibgruppenteilnehmerInnen ein kurzes gedicht zur überschrift „schönheitswettbewerb“. das schönste gedicht wird von der schreibgruppe nach dem vorlesen gekürt.

schreibberatung und schönheit

nein, es soll hier nicht darum gehen, ob schreibberaterInnen schön aussehen müssen. das wäre dann doch ein sehr anmaßender gedanke. es geht um die fragen, ab wann ein text für die schreibenden selber „schön“ ist. oft wird im rahmen der blockierenden selbstkritik formuliert: „ich schreibe keine schönen texte“. diesem selbsturteil ist meist nicht sehr leicht etwas entgegenzusetzen, wenn man nicht in die bestärkung der kleinkinderziehung verfallen möchte, und als beraterIn alles als „schön“ bezeichnet, das geschrieben wird.

am anfang einer solchen beratung kommt man nicht drumherum, den schönheitsbegriff zu klären. wie der volksmund schon sagt: über geschmack lässt sich nicht streiten. also ist die beurteilung, ob ein text schön ist, immer ein absolut subjektive. auch wenn sich text- und literaturkritik daran üben, der schönheit von texten und geschichten auf die spur zu kommen, sind die urteile eng mit den kritikerInnen verknüpft. es geht also darum, mit den ratsuchenden zu klären, wessen urteil ihnen den wichtig ist und inwieweit sie sich zu ihren texten denn schon einmal feedbacks eingeholt haben.

oft zeigt sich bei den selbsturteilen nämlich, dass die umwelt ganz anderer meinung zu dem geschriebenen sein kann. zudem ist es schwer, im näheren umfeld menschen zu finden, die ihrem geschmack wirklich ausdruck verleihen und nicht unter gedanken der rücksichtnahme und der engen verbindung zu den schreibenden, doch alles schön finden. diese form des feedbacks verhindert eine entwicklung im schreibprozess. vielleicht kann man sich mit den klientInnen darauf einigen, dass man die bezeichnung „schön“ vollständig weglässt. anschließend kann man sich, je nach textsorte, auf allgemeingültigere bewertungskriterien einigen. zum beispiel, Weiterlesen

selbstbefragung (106) – schönheit

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „schönheit„.

  • finden sie sich schön? warum?
  • welchen menschen finden sie schön? warum?
  • welches schönheitsideal gefällt ihnen?
  • welches schönheitsideal gefällt ihnen nicht?
  • was ist einfach nur schön? beschreiben sie.
  • was ist für sie ästhetik?
  • wie weit lassen sie sich bei ihrer vorstellung von schönheit durch moden und die gesellschaft beeinflussen?
  • wie weit bemühen sie sich, ihre schönheit zu verändern? wie anstrengend finden sie das?
  • wann hat ihnen das letzte mal jemand gesagt, dass er/sie sie schön findet?
  • wann haben sie das letzte mal jemandem gesagt, dass sie ihn/sie schön finden?