Schlagwort-Archive: schule

web 2.0 und benotungen

der bundesgerichtshof lässt benotungen der beruflichen leistungen von lehrerInnen zu. ähnliches wird ja gerade bei der bewertung von ärztInnen auf seiten der krankenkassen diskutiert, gegen die ich mich hier schon ausgesprochen habe. und doch scheint die benotung von lehrerInnen erst einmal berechtigt, sollte anders betrachtet werden.

denn es bildet sich in diesem zusammenhang eine gegenseitigkeit heraus, mit der nie jemand gerechnet hätte. erst das internet macht dies möglich. ein argument einer klagenden lehrerin ist, dass die benotungen ihre persönlichkeitsrechte verletze. dem ist nicht zu widersprechen. aber gleichzeitig muss gesagt werden, dass dies schülerInnen jeden tag passiert. durch die benotungen, die am ende der schullaufbahn sogar in zeugnisse gegossen werden subjektive urteile zum maßstab der zukunft gemacht.

so scheint es nur gerecht, dass lehrerInnen dieses verfahren einmal am eigenen leib spüren. denn die erziehungswissenschaften bemühen sich oft genug, die notengebung als objektive verfahren der bewertung der lernfortschritte zu verkaufen. das können sie aber nie sein. es fließen immer subjektive aspekte des lehrpersonals ein. selbst die mathematikklausur spiegelt in ihrer zusammenstellung die persönlichen vorstellungen vom notwendigen wissensniveau der lehrerInnen wider.

vielleicht regt dieses urteil dazu an, noten vollständig abzuschaffen. was ich aber nicht glaube. das vertrauen darauf maßstäbe finden zu können, die junge menschen vergleichbar machen, ist zu groß. dazu müsste aber der großteil der pädagogik und der ausbildungsmitarbeiter bereit sein ihre lernerfolgskontrollen vollständig zu hinterfragen, ja sogar das ausbildungssystem, wie es bei uns existiert. so lang dies nicht geschieht, scheint die benotung von lehrerInnen im web 2.0 eher als logische konsequenz einer verfahrenen bewertungsschlacht. zeigt sich dadurch doch auch, dass schülerInnen ebenso glauben, über ein notensystem die kompetenzen einer anderen person erfassen zu können.

nabelschau (17)

invasion der urmütter. kennen sie das? sie steigen in ein nahverkehrsmittel und gleich im anschluss steigt eine mutter mit ihrem einzelkind ein. gerade ist die schule aus oder das kind wurde in der kita abgeholt. beide sind auf dem weg nach hause. das kind ist ein wenig erschöpft, aber mutti sorgt sich um das wohlergehen des kleinen mit aller kraft, die ihr zur verfügung steht.

das beginnt mit „hast du hunger?“, „möchtest du was von dem brötchen?“, „willst du auch noch was zu trinken?“ und „siehst du da draußen das große auto?“. auffällig in den situationen ist, dass das kind eigentlich recht genügsam keinen wunsch äußert, noch nicht einmal ungeduldig scheint, sich einfach umschaut. nicht so die mama, sie ballert ihr liebstes stück mit fragen, angeboten und besorgtheiten zu. und dies in einer lautstärke, die alle mitfahrerInnen erfahren lässt, wie toll mama ist.

wer glaubt, dass, nachdem das kind signalisiert hat, alle bedürfnisse wie hunger, durst und unterhaltung sind gestillt, ruhe einkehrt, sieht sich getäuscht. jetzt geht die befragung los. was war in der kita los, waren alle freundInnen brav, was hat man gemacht, was hat man gelernt…? pädagogInnen nennen das lernerfolgskontrolle, mütter würden sofort von anteil am leben des kindes sprechen. denn sie vermuten, dass sich bestimmt situationen ereignet haben, gegen die man sich beim nächsten elternabend wehren muss. „war kevin böse?“.

oder kennen sie die situation, dass sie bei diesem schauerwetter an einer schule vorbei müssen, die gerade den unterricht beendet? Weiterlesen

schnickschnack (70)

ob das nicht ein trick ist mit der langen nacht der opern und theater, wird sich am nächsten tag rausstellen. denn berlin stimmt ma nächsten tag, den 26ten april ab. und zwar darüber, ob man möchte, dass in den schulen religion (mancher glaubensrichtungen) als pflichtfach unterrichtet wird oder das pflichtfach ethik heisst und daneben noch je nach glaube religion gewählt werden kann. und wenn die kritischen geister so lang im theater waren, dann schaffen sie es nicht mehr zur abstimmung.

diese abstimmung scheint wichtig, da sowieso die trennung von staat und kirche bei uns eine nicht funktionierende ist und bestimmte glaubensrichtungen die finger im spiel haben. ärgerlich ist nur, dass sich eine ganze stadt dermaßen intensiv mit der frage um glaubensunterricht beschäftigt und darüber abstimmt, anstatt die wirklich drängenden probleme ins auge zu fassen.

wie wäre es mit einer kampagne „pro jugendarbeit“ oder „pro jugendhilfe“ in berlin. einen einsatz der erwachsenen, welcher glaubens- oder nichtglaubenrichtung auch immer für ihre kinder und jugendlichen. nein, da wird lieber über die unterrichtsstruktur gestritten, da man schäflein verlieren könnte. doch was macht man mit den schäflein, die schon den bach runter gehen. man streicht ihrer betreuung seit jahren das geld.

ansonsten wünsche ich mir noch das fach „pro philosophie“ und „pro literatur“. überhaupt eine ausführliche unterrichtung in geschichte in den lehrplänen verankert könnte manches verhindern. und dann natürlich endlich die konsequente umsetzung der richtlinien zur sexualerziehung an berliner schulen wäre ein freude. doch da kann man wahrscheinlich noch lang warten, so gott will oder auch nicht. weiter infos zur zeit hier: http://proethik.humanistische-union.de/ . die eigentliche homepage von „pro ethik“ funktioniert nicht.

web 2.0 und schulunterricht

ein schönes beispiel für die nutzung von blogs für den unterricht wurde hier über einen kommentar bekanntgemacht (siehe http://fensterl4b.wordpress.com/ ). eine vierte klasse bloggt also ab und zu und berichtet schriftlich von erlebnissen oder notiert eigene geschichten. dies scheint mir eine wunderbare möglichkeit zu sein, kinder und jugendliche an die möglichkeiten der modernen kommunikationsmittel heranzuführen. wichtig scheint mir dabei, dass dieses begleitet wird.

sehr schön an dem beispiel ist auch, dass die eltern sich beteiligen können. nicht auf der seite der texte der kinder, aber auf einer extraseite. durch dieses angebot, sind auch die eltern aufgefordert, sich über die kommunikationsmittel und medien kundig zu machen. hier könnte man sich zum beispiel eine eigenständige schulung der eltern vorstellen. im fernsehen kam vor ein paar tagen ein bericht, dass eltern einen kurs besuchten, in dem ihnen die egoshooter-spiele ihrer kinder vorgestellt wurden, um überhaupt einmal zu sehen, was ihre kinder machen.

medienpädagogik für eltern ist bestimmt eine hilfreiche idee. denn die heutige entwicklung unterscheidet sich von früheren verwendungen der kommunikationsmittel: den fernseher, die bücher oder das radio kannten die eltern auch. den computer schon nicht mehr so leicht und das internet viele beinahe nicht. oder zumindest abseits der klassischen pfade des informationsnetzes kaum. doch um die freitzeitgestaltung der kinder zu kennen und mit ihnen darüber kommunizieren zu können, ist es hiflreich sie zu kennen.

da scheint der versuch des begleiteten bloggens als möglichkeit auch für viele andere schulen. eine schwierigkeit besteht sicherlich darin, dass alle schülerInnen und deren eltern einen zugang zum internet haben oder zumindest die möglichkeit haben, einen zugang zu nutzen. dafür sind viele schulen technisch viel zu schlecht ausgestattet.

schule und das leistungsprinzip

seit den pisa-studien versucht das land in den bildungsinstitutionen ein leistungsprinzip zu verankern, das jegliche pädagogischen anstrengungen lernen könne spaß machen. wer in berlin mitbekommt, wie lang inzwischen schülerInnen am tag in die schule gehen müssen  und wieviel hausaufgaben sie dann noch bekommen, fragt sich, ob sie überhaupt noch spielen und freizeit haben. es spricht nichts gegen ganztagsschulen, nur müssen sie durch die bank auf eine bestimmte form des lernens ausgerichtet sein?

ähnlich konkurrierend geht es in den anschleißenden aus- und fortbildungen und in den universitäten weiter. „elite“ und „exzellenz“ sind die stichworte, die im laufe der zeit begriffe wie „leben“ und „kreativität“ an den rand drängen. der junge mensch hat leistung zu bringen, damit er akzeptiert wird. schaut man sich die eltern der jungen menschen an, dann sorgen sie sich um die zukunft ihrer kinder und tun alles, damit die lieben kleinen dem leistungsprinzip folgen können. bietet die staatliche schule zu wenig, geht es an die private oder man unterrichtet gleich zuhause. selten geschieht das noch unter dem gesichtspunkt, welche bedürfnisse die kinder haben, sondern unter dem label, hauptsache sie haben bestand in der konkurrenz.

werbung ist immer ein ausdruck gesellschaftlicher verhältnisse. so verwundert es nicht, dass die buchhandlung „hugendubel“ eine werbebroschüre unter dem titel „fit für die schule – die besten lernhilfen“ verbreitet. ein blick in das heftchen konfrontiert einen mit seitenüberschriften, die einen frieren lassen ob der pädagogischen zumutungen, die anscheinend werbewirksam sind. so lauten die werbebotschaften:

„aller anfang ist leicht!“

„lesen macht schule!“

„übung macht den meister!“

„eine klasse für sich!“

„wissen macht stark!“

„gut getestet ist halb bestanden!“

„fitness für den kopf!“

„ein kurztest für jeden tag!“

„alleskönner für jeden fall!“

„wer´s versteht, lernt leichter!“

„vokabeln und mehr!“

„ein fach, eine klasse, ein band!“

„direkt zum erfolg!“

„können, was kommt!“

„auf alles vorbereitet!“

noch fragen? man beachte die ausrufezeichen. die welt kann so einfach sein, wenn man den anforderungen nur widerstandsfrei folgt 😯

kreatives schreiben und kombinationen

 

ein zeichen von kreativität ist es, dinge kombinieren zu können und einfach zu kombinieren, die eigentlich nicht kombiniert werden können. wie hier schon einmal beim „überraschungseffekt“ aufgezeigt, macht meist das unerwartete texte interessant. aber es geht nicht nur um die überraschung bei einer gewissen kombinationsfähigkeit. es geht darum, dinge miteinander verknüpfen zu können.

nehmen wir einmal die situation, dass ich zwei erlebnisse im alltag hatte, die ich mir als mögliche geschichtsideen notierte. nach einer gewissen zeit entsteht die idee, etwas über den alltag zu schreiben. beim kreativen schreiben fällt es dann nicht mehr schwer, verschiedene erlebnisse in einer geschichte zu vereinen. bei einer geschichte zum alltag mag das noch leicht fallen, da erlebnisse aneinandergereiht oder verschränkt werden können.

schwerer fällt es, wenn die zwei ideen eigentlich nichts miteinander zu tun haben. und doch ermöglichen es die kreativität und das kreative schreiben, dass absurde geschichten entstehen und gedacht werden dürfen. oder es besteht die möglichkeit, eine verknüpfung zu finden, die bis dahin nicht gedacht wurde, aber nichts mit absurdität zu tun hat, sondern realität nur anders abbildet.

diese fähigkeit zur kombination kann erlernt werden. Weiterlesen

schreibpädagogik und schulaufsätze

ich war vor ein paar tagen auf den blog von „arnaba“ aufmerksam dadurch geworden, dass es einen beitrag zum kreativen schreiben gab. dieser verwies wiederum auf den lehrer karl glaser in österreich, der viele seiner unterrichtsmaterialien und -ideen seinen schülerInnen im netz zur verfügung stellt. es steckt viel arbeit dahinter all das zusammenzutragen, das er aufgelistet hat. deshalb würde er sich sehr darüber freuen, wenn andere pädagogInnen, die seine themenvorschläge verwenden, ihm dies zumindest mitteilen würden, so unter dem label „fair use“.

so hat er zum beispiel zum thema „aufsatz, reden, schreiben“ eine menge ideen für schülerInnen zusammengetragen, die in vielen bereichen dem kreativen schreiben recht nahe kommen oder ideen für eigene aufsatzthemen und schreibaufgaben geben könnten. zu finden ist die sammlung unter: http://home.schule.at/teaching/k.glaser/deutschaufsatz.htm .

generell regen die schreibideen zu der überlegung an, weshalb in schulen bis jetzt so wenig kreatives schreiben umgesetzt wird, und so wenige der schreibtechniken gelehrt werden. sicher war der aufsatz immer orientiert an bestimmten schreibformen, da hat sich seit meiner schulzeit nicht viel geändert. es ist immer noch die „erörterung“ zu verfassen oder ein erlebnisbericht. nur die förderung der fantasie könnte noch stark vorangetrieben werden. aber wie erklärte mir eine lehrerin vor jahrzehnten: ich sei ein tagträumer und dies meinte sie ausschließlich negativ. so übernimmt die schule weiterhin oft genug die rolle, eher vom fantasieren und schreiben abzulenken, denn auf die möglichkeiten hinzuweisen. das ist sehr schade, da nicht selten im späteren studium und berufsleben viele genau am schreiben und fabulieren scheitern. hier bleibt noch viel zu verändern, auch unter zuhilfenahme der neuen techniken, wie des web 2.0. dann würden schülerInnen auch nicht nur schnell lesen, sondern sich zeit lassen beim lesen am bildschirm. die seite von karl glaser ist zumindest ein guter anfang.

machen internet und web 2.0 dumm? (teil 2)

vorsicht! untersuchungen haben gezeigt, dass ihr leseverhalten beim lesen dieses posts konsequent abnehmen wird und sich am schluss die frage stellt, ob sie überhaupt noch wissen, was sie gelesen haben. um ihre aufmerksamkeit zu erhöhen habe ich mir erlaubt das schriftformat zu vergrößern. so sinkt die gefahr, dass sie die zeilen aus dem blick verlieren.

denn wieder widmet sich ein redakteur der süddeutschen zeitung in der heutigen ausgabe einem teil der forschungen, die sich dem leseverhalten im internet widmen. und wieder scheint ein teil der ergebnisse erschreckend zu sein. vor ein paar monaten wurde die frage, wie dumm das internet macht, schon einmal in der sz aufgeworfen. siehe folgendes post: https://schreibschrift.wordpress.com/2008/07/24/machen-internet-und-web-20-dumm/ .

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schnickschnack (38)

ein blog der vielen informationen sei hier einmal mehr vorgestellt. inzwischen bilden sich immer mehr blogs heraus, die schon beinahe lexikalische qualitäten vorweisen können. dieses mal wendet sich der blog an lehrerInnen und pädagogInnen. denn es gibt unglaublich viel material, das für unterricht und andere pädagogische bildungsveranstaltungen genutzt werden kann.
„arnaba“ betreibt diesen blog, dessen schwerpunkt auf dem thema deutsch als fremdsprache liegt. doch viele hinweise sind auch in anderen zusammenhängen verwendbar und können vor allen dingen in kreativen veranstaltungen eingesetzt werden. seit oktober ist eine lange linkliste und ein blog mit vielen verweisen entstanden, bei dem sich eine durchsicht lohnt. „arnaba´s weblog – DaF und Web 2.0 – lehrmittelsammlung“ ist zu finden unter http://arnaba.wordpress.com .

web 2.17 – moodle.org

inzwischen gibt es viele möglichkeiten über das internet lehrveranstaltungen zu besuchen. ob es nun fernstudien sind oder ergänzende angebote zu realen lehrveranstaltungen, oft wird eine lernplattform angeboten. von einem mitarbeiter des studiengangs „biografisches und kreatives schreiben“ habe ich den interessanten hinweis bekommen, dass es eine opensource-plattform im internet gibt, die man sich herunterladen kann. „moodle“ ist sowohl unter windows als auch mac anwendbar und bietet eigentlich alles, was man für solch eine plattform benötigt. es können profile angelegt werden, die unterscheiden zwischen lehrenden und lernenden. es können aufgaben integriert werden, abstimmungen initiiert werden, natürlich kommentare verfasst und ankündigungen gemacht werden.

vorraussetzung für die installation sind auf alle fälle php und mysql, doch die werden zumindest in dem paket für mac mitgeliefert, damit man die plattform erst einmal auf seinem computer simulieren, einrichten und testen kann. das erscheinungsbild ist noch ein wenig schlicht, aber das sollte bei einer lernplattform auch nicht der wichtigste aspekt sein. die installation habe ich selber noch nicht ausprobiert, insgesamt klingt es recht unkompliziert und vor allen dingen, da opensource, gibt es alles für lau und auch viele informationen im netz.

zu finden ist die seite unter http://moodle.org . vieles ist noch in englisch, nicht alle anleitungen sind ins deutsche übersetzt.

biografisches schreiben und schulanfang

 

in berlin ist es diese woche so weit, die schule fängt wieder an. erinnern sie sich noch, wie es war, nach sechs wochen oder an der uni, wenn keine hausarbeiten zu machen und prüfungen zu absolvieren waren, wieder am ausbildungsort anzukommen? dieses gefühl nicht zu wissen, was das nächste halbe jahr auf einen zukommt? welche klassenlehrerInnen wird man bekommen, neben wem wird man in der schulbank sitzen und wird es dinge geben, die spaß machen?

das gefühl zum schulanfang konnte sehr verschieden sein. es gab ferien nach denen man sich danach sehnte, die ganzen freunde wiederzusehen. und es gab ferien, die nicht enden sollten, schule konnte einem gestohlen bleiben. die ersten tage hatten für jeden etwas spezielles.

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schülerInnen schreiben einen blog

die pädagogik nimmt sich schon seit geraumer zeit der neuen medien an. meist im versuch einen vernünftigen umgang mit den blogs, chats und homepages zu vermitteln. das ist aber nur da möglich, wo schulen genug technisches equipment haben, damit schülerInnen auch ins netz gehen können. an vielen schulen ist die digitale ausstattung immer noch eine katastrophe.

doch es gibt auch positive beispiele. eines davon kommt aus saarlouis. oder wie eingefleischte pädagogInnen es formulieren: „digitale medien als schreibanlass“.  sabine hat mich auf den blog einer grundschule in saarlouis aufmerksam gemacht. in dieser schule verfassen die schülerInnen der vierten klasse regelmäßig ein tagebuch im blogformat. beschrieben wird das projekt auf einer seite für lehrerInnen. hier: http://www.lehrer-online.de/klassen-weblog.php?show_complete_article=1&sid=44286064041074920621444044404770

und der blog der grundschule „am vogelsang“ ist hier zu finden: http://tagebuch.gsgtgssaarlouis.de/ (übrigens mit einem link zu den schreibanlässen einer zweiten klasse aus der selben schule). dies ist sicherlich nicht der schlechteste weg, junge menschen an bloggen heranzuführen.

schreibpädagogik und wissenschaften

 

in ungefähr einem monat endet das sommersemester an den universitäten und an anderen hochschulen. in ein paar wochen beginnen in den schulen die sommerferien. viele studentInnen und schülerInnen sitzen über ihren abschlussarbeiten, müssen praktikumsberichte verfassen oder hausarbeiten vollenden. in dieser zeit verzweifeln eine menge junge menschen an den anforderungen texte wissenschaftlich zu formulieren, fremdes wissen wiederzugeben und eigene ansichten darzustellen.

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schreibschrift im schreibschrift-blog

es ist an der zeit eine kleine dienstleistung all jenen anzubieten, die etwas über schreibschriften suchen und leider hier im blog landen. dem blog, der sich einem wortspiel hingegeben hat und das schreiben mit dem lesen in alten schriften verband.

also, sollten sie etwas zum thema schreibschrift, zum beispiel der aktuell in den schulen angewendeten schreibschrift suchen, dann können sie sich vom grundschulverband eine pdf-datei herunterladen, in der die verschiedenen älteren und aktuellen schreibschriften abgebildet sind. die datei finden sie hier: http://www.grundschulverband.de/fileadmin/grundschulverband/Download…

sollten sie aber computerschriften oder anders gesagt fonts suchen, die der schreibschrift nahekommen, dann können sie auf der homepage der familie wimmer eine menge weiterführende informationen finden. diesen abschnitt der homepage finden sie hier: http://www.familie-wimmer.com/allpro/ap03/

bei der suche nach weiteren informationen zu schreibschriften war nicht sehr viel aufschlussreiches zu finden. aber so wie es aussieht werden diese in den schulen weiterhin mit den ganzen kringeln gelehrt. ich hoffe zumindest damit den aus versehen hier im blog landenden menschen ein wenig helfen zu können.

biografisches schreiben und schulzeit

 

nachdem hier der einfluss von  freundschaften auf die eigene biografie schon thematisiert wurden, ist es sinnvoll einen blick auf die zeit zu werfen, die einem das rüstzeug fürs zukünftige leben geben soll. denn jede(r) kennt den spruch, „nicht für die schule lernt man, sondern für das leben“.

ob dem wirklich so ist, sei dahingestellt, die lehrerInnen sahen es meist anders. doch gleichzeitig bilden sich in dieser zeit viele freundschaften heraus, von denen manche ein leben lang bestand haben können. und es können sich interessen herauskristallisieren, die eventuell die zukünftige berufslaufbahn vorzeichnen oder zu hobbys werden.

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schreibpädagogik und schule

 

sucht man im internet nach schreibpädagogik taucht häufig die schule als thema auf. so gibt es die versuche schreibpädagogische techniken an den schulen zu vermitteln oder kreatives schreiben im unterricht zu verankern. das kann eine gute möglichkeit sein spielerisch an das schreiben heranzuführen.

doch dabei sind manche dinge zu bedenken. die kombination kreatives schreiben und notengebung widersprechen sich. das bekommt schnell den charakter, wie man ihn aus dem kunstunterricht kennt. da werden zeichen- oder malaufgaben gegeben und die bilder später benotet. das erstickt jegliche kreativität im kern, denn schülerInnen verhalten sich in diesen momenten strategisch. sie versuchen herauszufinden, welche ergebnisse den lehrerInnen gefallen werden. und gerade bei der kunst sind die geschmäcker verschieden.

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die schwierigkeiten der virtuellen welt

schon beim einrichten dieses blogs ergaben sich wissenslücken. die virtuelle welt, und im speziellen das web 2.0 erscheinen einfach, wenn man sie von außen betrachtet. doch bis es soweit ist, muss man sich durch diverse einstellungen ackern, sie auch noch verstehen und umsetzen. das erschwert manchem, der sich gerne an den diskussionen beteiligen würde, den zugang.

so begeben sich zwar immer mehr menschen in das internet, es erstellen auch immer mehr blogs, doch gleichzeitig scheitern auch noch viele an den hohen hürden der digitalen technik. es wäre zu wünschen, dass die schulen schon früh genug, allen schülern den zugang zum internet erklären und ermöglichen. so manche(r) hätte bestimmt für andere relevantes mitzuteilen. Weiterlesen