Schlagwort-Archive: selbstmotivation

kreatives schreiben und motivation

warum ist jemand kreativ? da man sich gern ausdrückt und es eine angenehme erfahrung ist, etwas selbst geschaffen zu haben. formen der kreativität gibt es viele. eine davon ist das kreative schreiben. wendet sich jemand dem schreiben zu, ist motivation vorhanden, die nicht mehr erzeugt werden muss. aber sie sollte aufgegriffen oder verstärkt werden.

also man schreibt gern. nur was? es gibt eine unendliche palette von möglichkeiten, wie und zu was man schreiben könnte. die einen setzen sich hin und schreiben drauf los. die anderen suchen sich anleitungen, die ihnen themen anbieten, um los zu schreiben. auch hier sollte man immer danach gehen, was einem am meisten spaß macht. es gibt kein gutes und schlechtes kreatives schreiben, kein richtiges oder falsches. kreativ bedeutet, dass beinahe alles möglich ist.

so kann man sich an schreibideen orientieren, kann selber gesammelte ideen verarbeiten, kann beobachtungen zu papier bringen oder sich selber aufgaben stellen, die in einer gewissen zeit zu erledigen sind. der größte schritt für viele ist es, sich hinzusetzen und zu schreiben. man hat schon lange lust darauf, doch man schafft den einstieg kaum. hier helfen schreibanregungen, hier hilft ein zeitplan, der pro tag zum beispiel eine halbe stunde vorsieht, in der man schreibt.

wie beim wissenschaftlichen oder beruflichen schreiben, kann einem beim kreativen schreiben der eigene hohe anspruch im weg stehen. in diesen momenten sollte man sich vor augen führen, dass man schreiben zum hobby machen möchte und nicht zum beruf. Weiterlesen

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biografisches schreiben und motivation

was kann einen dazu animieren, die eigene biografie aufzuschreiben?

  • man erinnert sich an viele dinge und möchte sie schriftlich abbilden.
  • man erinnert sich an viele dinge und möchte sie nicht vergessen.
  • man erinnert sich an viele dinge und möchte sie anderen menschen zur verfügung stellen.
  • man hat das gefühl, anderen etwas mitteilen zu können, das von interesse ist.
  • man möchte etwas von sich in der welt hinterlassen.
  • man möchte sich nahestehenden menschen erklären und vorstellen.
  • man schreibt gern und nutzt die eigene geschichte dazu, um seinen interessen nachzugehen.
  • man hält zeitzeugenberichte für jüngere generationen für wichtig.
  • man möchte sich seiner selbst vergewissern.
  • man sucht nach erklärungen für sein heutiges verhalten und vermutet ursachen in der vergangenheit.

all diese erklärungen und noch ein paar mehr können dazu anregen, sich hinzusetzen, den stift zu hand zu nehmen und die eigene lebensgeschichte aufzuschreiben. subjektive bedürfnisse stellen die motivation für das biografische schreiben dar. es fällt schwer, seine lebensgeschichte zu notieren, wenn man dazu aufgefordert wird aber kein großes interesse daran hat. Weiterlesen

schreibberatung und motivationshilfe

wer sich in der schreibkrise befindet hat ein problem: er/sie findet schwer einen weg, zu schreiben. teilweise wird überhaupt nicht mehr geschrieben. da hilft es in einer schreibberatung wenig, darauf hinzuweisen, dass beim schreiben ja nichts passieren kann, dass man sich nur zusammenreissen müsse und schon könnte etwas geschrieben oder dass draußen die sonne scheint und alles halb so schlimm ist. schlichte motivierungsstrategien helfen bei schreibkrisen oft nicht weiter.

ein mensch in einer schreibkrise unterscheidet sich nicht sehr von jemandem mit einer depressiven verstimmung (eventuell geht die schreibkrise sogar mit einer depressiven verstimmung einher). für die ratsuchenden gibt es viele gute gründe, weshalb das mit dem schreiben nicht gut gehen kann. ob es die wichtigen anderen dinge sind, die erledigt werden müssen, oder ob es die vorstellung „dass es ja sowieso nicht bringe“ ist, argumentativ ist in der beratung schwer dagegen anzukommen. doch wie nun motivieren oder techniken zur selbstmotivierung an die hand geben?

letztendlich sollte den menschen in schreibkrisen gezeigt werden, dass es effekte gibt wenn sie schreiben, die sich für sie gut anfühlen. so empfiehlt es sich zum beispiel, gemeinsam eine kleine schreibübung zu machen und über das erfolgserlebnis, seit langem wieder etwas geschaffen zu haben, zu reflektieren. oder aber man ergründet gemeinsam, womit die haltung, dass jeder weitere schriftliche schritt sowieso nichts bringe. im anschluss kann man eine kleine schreibanregung durchführen, die zeigt, dass es eventuell doch etwas bringt.

bei der selbstmotivierung ist es noch ein wenig schwieriger. mancher schwört auf belohnen und bestrafen. wenn ein text geschrieben wurde, etwas verfasst wurde, dann macht man sich kleine geschenke, indem man sich etwas kauft oder auch eine auszeit erlaubt. andere schwören auf den effekt des kurzen und zeitlich sehr überschaubaren freewriting, das den effekt der regelmässigkeit hat. jeden tag fünf minuten und der schritt zu etwas längeren schreibphasen fällt nicht mehr so schwer. wiederum andere empfehlen, es wie ein sportprogramm zu betrachten, und im laufe der zeit schriftliche fitness entlang eines trainingsplans zu erreichen.

hier kann in der schreibberatung nur individuell geschaut werden, Weiterlesen