Schlagwort-Archive: sex

liste (96) – sex

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um den „sex“.

meine sexuellen vorlieben:

das bedeutet sex für mich am meisten:

menschen, mit denen der sex toll war:

menschen, mit denen der sex nicht toll war:

menschen, mit denen ich gern sex hätte:

schreibideen der erotischen art

nachdem ich den blog die letzten tage beinahe ausschließlich mit schreibideen gefüllt habe, um die 350 voll zu bekommen, gleich noch ein hinweis auf weitere schreibanregungen im netz. es wurde hier schon vor einiger zeit erwähnt, dass ines witka ein schreibprojekt startet, bei dem wöchentlich schreibanregungen zum erotischen schreiben gegeben werden.

seit einigen wochen können in ihrem blog (siehe http://www.gatzanis.de/blog.html ) schreibideen zu den verschiedensten bereichen der erotik gefunden werden. diese schreibübungen sind ein novum, da sie sich ausschließlich der lustvollen seite des menschen widmen. erstaunlich, dass es solch ein angebot nicht schon früher gegeben hat. hier finden sich anregungen zu den themen fetisch, eros, wesen, sexualität, dirty talk, weihnachten und vielem mehr. beständig kommt neues hinzu.

man kann sich über die kommentarfunktion beteiligen und eigene texte einstellen. und man kann sich dabei mit den eigenen erotischen fantasien auseinandersetzen. jetzt ist das so eine sache, persönliche fantasien zu veröffentlichen, doch man muss es ja nicht unter dem eigenen namen tun.

es ist faszinierend, dass menschen zwar ihren gesamten tagesablauf und jegliche regungen ins netz stellen, aber bei erotik und sexualität wird es heikel. dabei zeigen genug untersuchungen, dass wir menschen mehrmals am tag an die körperlichen lüste denken. unsere gesellschaft hat ein skurriles gedankengebäude aus scham, moral und beichte gebaut. zum einen sind medien und werbung over-sexed, zum anderen tun es alle, aber schöne geschichten darüber zu schreiben, scheint eines der schwersten unterfangen zu sein.

wird zeit, dass sich daran etwas ändert. der blog von ines witka ist eine gute gelegenheit dafür, mehr erotik in das eigene leben zu lassen, und sei es nur in gedanken.

selbstbefragung (151) – passiv

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „passives“.

  • welche unangenehme sache haben sie zuletzt erduldet? warum?
  • wen haben sie zu lang erduldet?
  • wann fühlt sich „passiv sein“ für sie gut an? beschreiben sie.
  • können sie beim sex passiv sein?
  • was stört sie an passivität? warum?
  • wann finden sie passives verhalten angebracht?
  • welches war die unangenehmste folge passiven verhaltens in ihrem leben? beschreiben sie.
  • welchen menschen würden sie gern einmal passiv erleben?
  • wann werden sie so richtig aktiv und können sich kaum bremsen? warum?
  • bei welchen themen schadet unserer gesellschaft ihrer ansicht nach passivität?

die letzten 150 selbstbefragungen sind als links hier gebündelt: https://schreibschrift.wordpress.com/2012/01/05/1500-fragen-zur-selbstbefragung-aus-diesem-blog/

selbstbefragung (128) – kuschelig

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „kuschelig„.

  • kuscheln sie gern? warum?
  • wie oft kuscheln sie? warum nicht öfter?
  • mit wem kuscheln sie am liebsten?
  • wann wird kuscheln für sie unangenehm?
  • wem würden sie gern zum kuscheln näher kommen?
  • wem möchten sie auf keinen fall zum kuscheln näher kommen?
  • wann erscheint oder erschien ihnen ihr leben kuschelig?
  • welche utensilien (decken, kerzen …) brauchen sie zum kuscheln? warum?
  • wann in ihrem leben hätten sie gern mehr nähe erlebt, doch es kam nicht dazu?
  • wann wurde aus kuscheln sex?

selbstbefragung (62) – sex

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „sex„.

  • welche sexuelle spielart mögen sie am meisten? beschreiben sie.
  • wie lebt es sich in einer sexualisierten welt?
  • mit wem hätten sie gern sex, auch wenn es nie dazu kommen wird?
  • wie können sie sich aufgeilen oder was geilt sie auf? beschreiben sie.
  • welche ihrer sexuellen begegnungen verunglückte gehörig?
  • wie gehen sie oder wie würden sie mit „sexuellem versagen“ umgehen? wie sieht dies für sie aus?
  • welche menschen in ihrem umfeld finden sie unattraktiv? benennen sie.
  • welchen körperteil finden sie bei ihren sexualpartnerInnen am erotischsten?
  • haben sie zu viel oder zu wenig sex? warum?
  • warum ist ihnen sex nur so wichtig?

selbstbefragung (45) – geilheit

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „geilheit„.

  • können sie den satz „ich bin so geil“ unbefangen aussprechen? warum?
  • wann sind sie denn „so“ geil?
  • wann waren sie das letzte mal so richtig geil?
  • wie gehen sie mit ihrer geilheit um? beschreiben sie.
  • hat geilheit für sie ausschließlich mit sex zu tun oder gibt es da noch mehr? beschreiben sie.
  • wer ist für sie der geilste mensch? begründen sie.
  • wer findet sie wohl geil?
  • was halten sie von selbstbefriedigung? warum?
  • glauben sie an triebe? wo kommen die ihrer ansicht nach her? sind sie sich da sicher? und wie äußern sich ihre triebe?
  • was törnt sie sehr schnell ab? beschreiben sie.

selbstbefragung (42) – genuss

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „genuss„.

  • welchen genussmitteln sind sie verfallen? keinen? finden sie ihr leben nicht ein wenig langweilig?
  • wie sieht ein genussvoller perfekter tag für sie aus? beschreiben sie.
  • was halten sie von askese?
  • wann waren sie das letzte mal so richtig exzessiv, maßlos, ausschweifend, hemmunglos? beschreiben sie.
  • wen empfinden sie in ihrem umfeld als genussbremse? begründen sie.
  • wird genuss irgendwann für sie zur belastung? warum?
  • welches war ihr genussvollster moment?
  • wonach sind sie süchtig? leben sie gut mit ihrer sucht?
  • wann werden folgende dinge für sie zum genuss? beschreiben sie:
    1. essen
    2. trinken
    3. sex
    4. drogen
    5. kultur
    6. arbeit
    7. kommunikation
  • wozu gibt es überhaupt genuss? beschreiben und begründen sie.

biografisches schreiben und lust

wovon hier bisher noch nicht geschrieben wurde, was aber beim schreiben der eigenen lebensgeschichte, auch wenn man von beruf nicht domina oder callboy war, eine rolle spielt, oft jedoch ausgeblendet wird, ist die eigene sexualität, die eigene lust. hier ergeben sich große unterschiede zwischen den generationen, da der umgang mit lust und sex sich in den letzten jahrzehnten enorm verändert hat.

außerdem ist man zum glück inzwischen davon abgerückt, zu glauben, dass es im alter kein verlangen mehr gebe, ebenso wenig glaubt man noch, dass die ehe bedeutet, dass es nach ein paar jahren keine lust mehr geben kann. deshalb kann es für einen selber aufschlussreich sein, wieweit man seine lust gelebt hat oder konventionen einem einen strich durch die rechnung gemacht haben. vielleicht hat man ja auch erst später entdeckt, was alles möglich ist, als sich das gesellschaftliche klima weiter lockerte. oder man umging trickreich die muffigkeit früherer jahrzehnt, was generell nicht zu unterschätzen ist.

natürlich bleiben lust und sexualität ein heikles thema bei der veröffentlichung der eigenen lebensgeschichte oder biografie. man sollte sich gut überlegen, wie weit man sich preisgeben möchte, auf der anderen seite vermisst man in vielen biografien und autobiografien einen hinweis auf das leben an sich. es wird vielleicht noch von partnern und partnerinnen geschrieben, auch über liebe darf man sich ausufernd auslassen, nur nicht über das, was die menschen stark beschäftigt.

und wenn man dann für sich anfängt, ein resümee zu ziehen, könnte einem auffallen, wieviele der eigenen handlungen und der folgenden entwicklungen des eigenen lebens beeinflusst waren von lust und sex. Weiterlesen

sex mal recht ernsthaft – ein magazintipp

neben diesem bloggen hier, habe ich noch eine ganze menge mit sexualpädagogik zu tun. daneben ist der antrieb vieler geschichten, verstrickungen, gedanken oder beziehungen der sex, also auch ein aspekt des kreativen schreibens. 😮 außerdem ist wiederum das internet verschrien als sündenbabel und ort der verkommenen sitten, da übersexualisiert. da ist wohl etwas wahres daran, doch längst nicht nur.


wer glaubt, dass in der heutigen zeit offen über sexualtität gesprochen wird, sieht sich im alltag schnell enttäuscht, da vieles idealisiert und mystifiziert wird. da ist es eine wohltuende abwechslung, wenn eine der überregionalen tageszeitungen, die süddeutsche zeitung, in ihrem freitäglichen magazin beinahe ausschließlich über sexualität schreibt.
und dies in einer wohltuenden offenheit, ohne, wie sie selber beschreiben, „anrüchig“ zu wirken. denn dies ist gar nicht so einfach, wie es scheint. nach teilweiser lektüre kann ich nur schreiben, es scheint geglückt zu sein. hier findet auf ungefähr zwanzig seiten wirkliche aufklärung über die sexuellen bedürfnisse der heutigen zeit statt. also, wen es interessiert, der kann das ganze auch im internet nachlesen unter: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/ . und sich dann vielleicht die frage stellen, weshalb es heute immer noch so kompliziert ist, über sex zu reden.

schreibidee (27)

huih, nun schreibe ich schon seit drei monaten hier und habe sogar schon einmal bemerkt, dass zwar viel getaggt wird, aber unglaublich wenig zum thema sex. aber selber hab ich auch noch nichts zu sex und erotik geschrieben. das muss sich dringend ändern, denn, wie untersuchungen zeigen, denkt der mensch recht häufig am tag an sex. so für sich. in seinem kämmerlein.

auch das kreative schreiben spart gerne mal sex und erotik aus. liebe, ja, sehnsucht auch oder trennung, darüber wird viel geschrieben. doch sex und erotik sind anscheinend zu intim, um sie schreibend zu erfassen. obwohl etliche werke der weltliteratur sich diesem thema gewidmet haben.

also ist es an der zeit, worte für das geschubber zweier menschen zu finden. ein schöner einstieg könnte ein abc-darium zur sexualität sein. von allen schreibgruppenteilnehmerInnen jeweils verfasst und vorgestellt. bei dieser übung ist es wichtig vorher anzukündigen, dass sie später vorgestellt werden sollen. dann wählt jede(r) einen begriff aus dem abc-darium aus, der gefällt.

von allen teilnehmerInnen werden die begriffe zusammengetragen und notiert. und anschließend ist ein text zu verfassen, in dem alle zusammengetragenen begriffe auftauchen.

eine weitere möglichkeit wäre es, den text ein zweite mal zu verfassen, dieses mal aber alle direkten sexuellen begriffe entweder durch metaphern oder erotische umschreibungen zu ersetzen. gleiches könnte man natürlich mit den abc-darien machen. so wäre für dieses mal der profane und teils überbewertete sex in literarische fassung gebracht worden. ❗