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mein computer und ich – eine umgangslehre (13)

internet

bei computer denkt man heute beinahe automatisch das internet mit. wenn ich hier also über den computer schreibe, schreibe ich meist auch über das internet. wenn man sich anschaut, wie stark sich unsere kommunikation in den letzten 10 jahren verändert hat, dann kann man von einer großen anpassungsfähigkeit des menschen sprechen. wurde vor einigen jahren noch von der „generation internet“ gesprochen, lässt sich dies heute gar nicht mehr aufrechterhalten.

erhebungen zeigen, dass die generation der mittelalten und älteren schon längst gegenüber den jüngeren generationen aufgeholt hat bei der nutzung des internet. unterschiede zeigen sich eher dabei, was im web genutzt wird. jüngere bewegen sich in sozialen netzwerken und auf spieleplattformen, ältere nutzen wissen, informationen, einkauf und buchungen verstärkt. so hat sich auch gezeigt, dass die ältere generation mit den suchmaschinen meist besser klarkommt als die jüngere.

das hat mit der formulierung der stichworte zu tun. umschreibende suchbegriffe sind den älteren geläufiger. jüngere erwarten auf kryptische fragen klare antworten. besonders interessant scheint mir in dem zusammenhang, dass sinnvolles suchen, ausschöpfen der informationsquellen und recherchieren im netz kaum gelehrt wird. hatte man früher in der hochschule zum beispiel eine führung durch bibliotheken, wurden einem im laufe der zeit stichwortkataloge und sortierarten vermittelt, so macht das kaum jemand mit dem internet. man liefert sich den angaben Weiterlesen

eine neue suchhilfe für den „schreibschrift-blog“

da die 2000 posts das suchen innerhalb des blogs ein wenig unübersichtliche machen (auch wenn die internet-suchmaschinen recht freundlich zu mir sind), habe ich hier eine neue suchhilfe seite eingerichtet. zu finden ist sie entweder über den reiter oben auf der homepage „suchhilfen für den blog“ oder über den link: https://schreibschrift.wordpress.com/suchhilfe-fur-den-blog/ .

zu den hauptkategorien dieses blogs habe ich sammlungen der suchbegriffe erstellt. dies soll es erleichtern, spezielle fragestellungen und themen unter den vielen posts zu finden. die folgenden unterseiten listen alle vorkommenden begriffe auf:

biografisches schreiben

kreatives schreiben

schreibberatung

schreibpädagogik

web 2.0

wissenschaftliches schreiben

ich hoffe, dadurch lässt sich die suche ein wenig erleichtern.
viel spaß beim lesen,

christof zirkel

web 2.0 und suche

das internet zu durchsuchen ist inzwischen eine kunst für sich. ich habe das gefühl, dass die trefferquoten gerade mal wieder etwas rückläufig sind, vor allen dingen bei bestimmten suchen. alles was mit handel, vermietung oder verkauf zu tun hat, wird von großanbietern dominiert und selten vom eigentlichen hersteller. man findet immer erst einmal nur seiten, die schon vorsortiert haben.

doch vielleicht möchte man sich erst einmal gut informieren über ein produkt, möchte die homepage der hersteller finden. wenn man einen hersteller nicht von vornherein weiß, wird die suche zu einer odyssee. die masse diverser portale hat natürlich höhere zugriffszahlen als die direktanbieter, doch diese verlinken häufig sehr ungern mit den herstellern. der zwischenhandel schiebt sich auch im internet mit aller macht dazwischen.

ebenso schwieriger werden die suchen nach sehr komplexen begrifflichkeiten. selbst wenn man bestimmte begriffe ausschließt, den wortlaut verwendet haben möchte und dergleichen mehr, immer umständlicher. denn die suchmaschinen kombinieren inzwischen wieder verstärkt textbruchstücke aus listen, tabellen oder blogs. dadurch, dass wahrscheinlich erst einmal stichworte abgefragt werden, findet sich in den ergebnislisten viel wust.

ich hatte den eindruck, dass dies zwischenzeitlich besser war. ebenso ärgerlich bleibt die tatsache, dass die alternativvorschläge, da der suchmaschine bestimmte begriffkombinationen seltsam vorkommen, vorangestellt werden. ich würde als betreiber einer suchmaschine voraussetzen, dass die suchenden sehr genau wissen, was sie eingeben. so gehört der alternativvorschlag an einen anderen ort, nämlich ans ende der ergebnisseite. natürlich ist diese funktion hilfreich, wenn man sich vertippt, wenn man diverse begriffe falsch kombiniert hat. aber durch das voranstellen der alternativen, wird signalisiert, dass ein fehler begangen wurde.

und zu guter letzt: versuchen sie mal in einem anderen land zu suchen. hier gestaltet sich der prozess weiterhin extrem umständlich. Weiterlesen

web 2.0 und usability

wir surfen inzwischen täglich durch das internet. den meisten menschen bleibt gar nichts anderes übrig, da sie in ihrem job das netz beständig nutzen müssen. will man dann noch preiswerter bahn fahren, fliegen oder dinge erstehen, dann kommt man um das web überhaupt nicht drumherum. also besucht man beständig irgendwelche homepages und verwendet einen teil seiner lebenszeit für das suchen.

suchmaschinen verkürzen ein wenig die zeit auf dem weg zur richtigen homepage, zum sinnvollen beitrag. doch oft genug landet man auf einer seite, die zwar chic aussieht, aber nicht die informationen liefert, die sie gesucht haben. doch, wahrscheinlich liefert die seite sogar die informationen, aber sie finden sie nicht. in kürzester zeit verliert man die geduld. man wechselt auf eine andere seite, die ein ähnliches angebot machen soll. doch diese seite flickert und flackert, dass einem ganz schwindelig wird. nur die informationen sind nicht aufzutreiben, die man benötigt.

so kann es sich lang hinziehen, bis man ein brauchbares ergebnis gefunden hat. und man fühlt sich schnell an den nicht-virtuellen alltag erinnert. der automat des öpnv weigert sich konsequent den geldschein zu nehmen, die supermarktkasse kann keine verbindung zum bankkonto herstellen, der dvd-rekorder lässt sich immer noch nicht so programmieren, wie es die anleitung verspricht und die kaffeemaschine fordert einen ständig auf, den kaffeesatzbehälter zu lehren.

technik wird immer noch alles andere als nutzerfreundlich entworfen und umgesetzt. warum sollte das beim web 2.0 anders sein? die möglichkeiten, die eine einzelne homepage inzwischen bietet und die man nutzen kann, ohne größere programmierkenntnisse zu haben, nehmen beständig zu. doch das gestaltet die seiten nicht übersichtlicher. aus jeder ecke quillt information, nützliche und überflüssige. die suchfunktion muss gesucht werden Weiterlesen

schreibpädagogik und … – übersicht bis 11.01.11

es gab in den letzten jahren eine menge posts zum thema „schreibpädagogik und …“ . wenn die überschrift „schreibpädagogik und begriff“ genau in diesem wortlaut in die suchfunktion des blogs eingegeben wird (also mit dem „und“ ausgeschrieben), kann das post noch einmal gelesen werden. dies waren die themen und begriffe der letzten 2 3/4 Jahre:

abgrenzung – altersunterschied – anregende diskurse – anstrengung – assoziationen – atmosphäre – aufgaben zu zweit – aufgabenverweigerung – autismus – begeisterung – beratung – berufstätigkeit – beteiligung der teilnehmerInnen – bibliotheken – blickwinkel – bloggen – blog und interaktivität – buchtipps – der anspruch von außen – der eigene anspruch – der spielerische umgang mit der sprache – die richtigen momente – die schweiz – e-learning – erzieherInnen – fachliteratur – feedback (1) – feedback (2) – feedback zur schreibgruppe – fernsehen – freude am schreiben – gehirnakrobatik – geschlechter – geschwindigkeit – gesellschaftstheorie – gespräche – gruppendruck – gruppendynamik – gruppengröße – gruppenzusammensetzung – handschriften – ideenpool – interaktivität – klartext – kleingruppen-konflikte – klima – kontrolle – kosten – kreatives chaos – kreativitätsforschung – kulturelle unterschiede – lebenskrisen – lehrbriefe – leitung – lernen (1) – lernen (2) – lernplattform – lesegruppen – loslassen – lust am schreiben – migrationshintergrund – möglichkeitsdenken – motivierung – mut zur fantasie – narzissmus – neugierde – party – planung – politik – praktisch gesehen (ohne „und“) – psychische erkrankungen – psychologisches (1) – psychologisches (2) – schreibberatung – schreibbuffet – schreibgeschwindigkeit – schreibkompetenzen – schreiblust – schreibmotivation – schreibstile – schreibtherapie – schulaufsätze – schule – selbstdarstellung – selbsterfahrung – selbstorganisierte schreibgruppen – selbstreflexion (1) – selbstreflexion (2) – sexuelle orientierung – spielerisches – spontanitaet – sprachen – störungen – strukturierung – supervision – tabu – universitäten – unsicherheit – unterschiede – virtuelle textkritik – warming up – wissenschaften – zeitrahmen

dabei handelt es sich um ca. 100 posts, die sich mit fragen der leitung von schreibgruppen, den gruppendynamiken und den möglichkeiten auseinandersetzen. manche gedanken mögen sich wiederholen, da ich einfach formuliere, was mich im jeweiligen moment beschäftigt. aber so langsam ergibt sich ein bild der schreibpädagogik, das ja auch ständig erweitert werden kann.