Schlagwort-Archive: tags

web 2.0 und wirkung

man möchte es ja immer nicht so richtig glauben, aber das web 2.0 erleichtert den zugang zu informationen in enormer geschwindigkeit. es ist festzustellen, dass die suchmaschinen in der auswahl immer treffender werden. und dies wiederum hat mit kategorien, tags und blogs zu tun. es benötigt maximal ein paar tage, bis bei konkreten fragen, die einträge gefunden werden.

das verändert die informationskultur weiter. denn kommunikationswege verkürzen sich noch mehr. sowohl in diesem blog kann ich das feststellen als auch in einem blog an meiner arbeitsstelle. so kann die information direkt auf die zielgruppe zugeschnitten werden. das war zwar teilweise auch bei den klassischen html-homepages auch möglich, doch schwer für einzelne kurze posts und nachrichten. einzig eines ist notwendig, um in kurzer zeit erfolg in den notwendigen bereichen zu haben. man sollte nicht zu sparsam mit tags und kategorien umgehen. je treffender die jeweiligen stichworte platziert werden, um so treffender sind die suchergebnisse.

das fängt bei buchtipps und veranstaltungen an und geht bis zu „schreibideen“ oder kommentaren. sicherlich muss auch im laufe der zeit nachgeliefert werden, doch gleichzeitig werden erstaunlicherweise ein jahr alte einträge, die aber vom thema her viele interessieren, weiterhin leicht und schnell gefunden. hier im blog zeigt sich dies zum beispiel an dem post „lange texte vs. kurze texte“. anscheinend stellen sich viele menschen die frage nach der länge zu schreibender texte und landen bei der suche immer wieder hier.

dies sagt zwar nichts darüber aus, ob das geschriebene auch als hilfreich empfunden wird, dies kann wiederum nur durch die kommentarfunktion mitgeteilt werden, aber gefunden wird der text. natürlich kann man jetzt kleine nichtssagende artikel mit tags zuballern und dadurch hoffen, dass viele auf dem eigenen blog landen. doch sie werden nicht zurückkehren, wenn die information für sie nicht brauchbar scheint. also bringt reine strategie nichts, es sollte auch etwas mitgeteilt werden. aber die wirkung des web 2.0 bleibt eine erstaunliche.

web 2.2 – last.fm

sie haben die faxen dicke von miesen radiosendern. ständig sind die so gut gelaunt und lachen über scherze, die kein mensch witzig findet, aber die moderatorInnen klopfen sich weiter verbal auf die schenkel.

oder sie finden zwar die beiträge in ihrem lieblingssender gut, doch die eine moderatorin spielt immer so krachmusik, zwar ausgefallen und nicht der übliche einheitsbrei, aber eben laut.

oder sie suchen einfach mal a-capella-jazz, doch der cd-laden bei ihnen um die ecke führt so etwas überhaupt nicht.

ja dann besteht die möglichkeit musik in diese richtung bei last.fm zu finden. sie können entweder einfach ihren lieblingsinterpreten eingeben und hören dann sofort ein musikbeispiel, wenn eines parat liegt. oder sie sehen, welche musik menschen, die auch ihren lieblingsinterpreten hören, sonst noch hören. und sie können eine zusammenstellung der von etlichen menschen gehörten musik als eigenen radiosender hören.

so finden sie plötzlich einen nischensender, der zumindest zum teil auf ihren geschmack zugeschnitten ist. basierend auf der erhebung, was andere menschen noch so hören, wenn sie das hören. erstaunlich wievieles davon dann auch ihren geschmack trifft. sie können auch eigene abspiellisten ins netz setzen, können ihre sammlung aus i-tunes als wiedergabeliste veröffentlichen. und so zur weiteren förderung von nischenmusik beitragen. kein radiosender würde sich trauen, ihren musikgeschmack zu senden, aber im web 2.0 ist dies möglich. zu finden unter: http://www.lastfm.de/

web 2.1 – flickr

das web 2.0 hat neue angebote im internet entstehen lassen. sie sollen in diesem blog ab sofort in unregelmäßigen abständen vorgestellt werden. dabei werde ich mich auf die konzentrieren, die momentan von bedeutung sind, da sie formen der darstellung auf ihren seiten wählen, die viele neuerungen enthalten.

als erstes beispiel sei hier „flickr“ vorgestellt. flickr ist inzwischen ein gigantisches angebot an digitaler fotografie im netz. jeder internetbesucher kann sich einloggen und bilder auf die seite stellen. diese bilder können mit tags versehen werden und mit ortsangaben. teilweise wird auch der zeitpunkt der aufnahme, die kamera und vieles mehr erwähnt.

flickr wiederum sortiert die fotos nach beliebtheit, nach neuzugang oder nach region, thema. als einfacher besucher, kann man sich überlegen, unter welchen kriterien man bilder suchen möchte. besonders hübsch ist die variante „places“, die man auf der homepage findet, wenn man ganz runterscrollt. man kann einen ort auf der erdkugel angeben, den man sucht und flickr sucht, ob es dazu fotos gibt. selbst die deutsche provinz ist gut fotografiert. es wird einem dann das vorhandene bildangebot zur verfügung gestellt, das man ohne zusatzprogramm als diashow auf seinem computerbildschirm betrachten kann. man kann aber auch auf karten durch die region surfen und markierte orte anklicken, um dazugehörige bilder zu sehen.

ebenso möglich ist es durch eine tag-wolke zu surfen und unter verschiedenen begrifflichkeiten bilder betrachten. wenn einem ein bild sehr gefällt, kann man es, leider nur mit anmeldung bei yahoo, an menschen versenden, denen man zum beispiel seine heimat zeigen möchte.

flickr läßt sich ohne probleme intuitiv bedienen. es bietet inzwischen einen pool an fotografien, den man in seinem ganzen leben nicht anschauen kann. und viele davon auch noch in extrem guter qualität. zu finden sind sie hier: http://www.flickr.com/ 😎

tag cloud und text cloud

wenn man in diesem blog runterscrollt, dann sieht man irgendwann auf der rechten seite ein paar begriffe, alphabetisch geordnet aber in verschiedener größe nebeneinander stehen. das ist eine sogenannte „tag cloud“, also eine wolke aus tags. sie zeigt anhand der größe die häufigkeit der von mir vergebenen tags auf, also stichwörter, die ich den einzelnen texten zuordne.

klickt man auf einen dieser tags, dann öffnet sich eine seite, auf der alle artikel, denen ich diesen tag zugeordnet habe, versammelt sind. es handelt sich dabei um eine erweiterte form von kategorien, die wiederum auf bestimmten seiten zusammengeführt werden, wie in diesem blog schon einmal beschrieben.

nun gibt es aber im web auch die möglichkeit ganze texte in wolken zu verwandeln. das programm geht mit dem text um, wie mit tags und zeigt, alphabetisch geordnet alle wörter, die im text auftauchen in der größe, die ihre häufigkeit widerspiegelt. dabei macht es sinn, wörter wie „der, die, das…“ auszuschließen, da sie meist mit sehr großer häufigkeit im text auftauchen. auf der anderen seite kann man anhand so einer text cloud den die eigenen werke auf ganz andere art und weise analysieren. zum beispiel überprüfen, ob die texte wirklich von dem handeln, was man schreiben wollte, ob sie viele adverbien enthalten oder ob es zu viele fremdwörter sind.

leider habe ich das programm noch nicht als download gefunden, aber auf folgender seite kann man einen text von sich analysieren lassen: http://www.tagcrowd.com/ . dabei können etliche einstellungen vorher vorgenommen werden. problematisch ist ein wenig, dass unklar ist, wo der hochgeladene text anschließend landet. man sollte sich also gut überlegen, was man in eine wolke verwandeln lassen will. falls jemand ein runterladbares programm kennt, das text clouds erstellt, würde ich mich über einen hinweis freuen.