Schlagwort-Archive: talkshow

biografien als bestseller – eine fernsehsendung

gleich vorab der hinweis, dass die sendung leider schon vorüber ist und auch die wiederholung schon gelaufen ist. ich bin eher zufällig darauf gestoßen, finde aber die fragestellung nicht uninteressant. „bestseller biografie – schreibt das leben die besten geschichten?“ war das motto der talkrunde „im palais“ im rbb.

die frage lässt sich wahrscheinlich mit einem eindeutigen ja beschreiben. doch wer würde behaupten, dass die literatur nichs mit dem leben und dem alltag zu tun hat. die wenigsten schriftstellerInnen erfinden ihre geschichten vollständig frei. in jeden text fließt auch von den schreibenden etwas ein, mal mehr, mal weniger. und die ideen für die geschichten werden meist auf der straße gefunden.

eigentlich ist das meiste schreiben nur eine frage der genauen beobachtung. einmal damit angefangen, den alltag intensiver zu beobachten und einzelne ereignisse festzuhalten, können sich schnell ideen entwickeln. so ist die biografie eigentlich ein ausschnitt des lebens, meist die konzentration auf eine person oder mehrere personen und ihr umfeld. eine „leben“ umfassende geschichte ist wahrscheinlich gar nicht zu schreiben.

wer noch ein wenig über die sendung, die leider nicht im internet angesehen werden kann, erfahren möchte, findet die infos hier: http://blog.rbb-online.de/roller/impalais/entry/bestseller_biografie_schreibt_das_leben .

Werbeanzeigen

fernsehtalk zu jüdischen biografien in deutschland

die reichsprogromnacht jährt sich dieses jahr zum siebzigsten mal. aus diesem anlass gibt es im fernsehen des „rundfunks berlin-brandenburg (rbb)“ im rahmen der talkshow „im palais“ eine sendung am 06ten november um 22.35 uhr. es diskutieren unter dem titel „selbstverständlich jüdisch? lebensgeschichten aus deutschland“ unter anderem der schauspieler michael degen, der regisseur dani levy und die schauspielerin sharon brauner.

sicherlich eine interessante diskussion im zusammenhang mit biografien und lebensgeschichten, die einen rückblick auf erlebtes geben und anregungen für das eigene biografische schreiben geben können. denn die zeit des dritten reiches kann kaum mehr von zeitzeugen berichtet werden. so wird es um so interessanter, wie sich das leben in deutschland nach dem dritten reich entwickelt hat. wie geht es heute jüdischen mitbürgerInnen? wieweit hat die geschichte, die sie meist nicht mehr miterlebten, einfluss auf ihr leben gehabt.

weitere infos zur sendung gibt es hier:  http://www.rbb-online.de/_/impalais/naechste_jsp.html  und vor allen dingen nach der sendung im blog hier: http://blog.rbb-online.de/roller/impalais/  .