Schlagwort-Archive: transgender

schnickschnack (75)

wochenende, die zweite. eine woche später bietet berlin weitere ereignisse, die einem sowohl spaß als auch genuß bereiten können. hier lässt sich verbinden, was in diesem blog immer wieder thematisiert wird.

es startet nämlich das poesie-festival der literaturwerkstatt berlin. für längere zeit werden ab dem 27ten juni lesungen, workshops und diskussionen angeboten, die sich um alle erdenklichen formen der poesie drehen. hier das gesamte programm vorzustellen, würde den rahmen sprengen. darum einfach einen blick auf die homepage werfen und für sich auswählen, was einen am meisten interessiert. und nebenbei vielleicht einmal in die ausstellung in der akademie der künste gehen. weitere infos sind hier zu finden: http://www.literaturwerkstatt.org/index.php?id=658 .

und dann findet am 27ten juni der zweite höhepunkt der pride-week statt, der christopher-street-day. inzwischen ein bunter umzug, der aber an politischer aussagekraft, allein durch das schaffen von öffentlichkeit immer noch bedeutung hat. auch wenn dieses jahr das motto schon eine wortklauberei hier wert war, zu finden unter: https://schreibschrift.wordpress.com/2009/05/19/wortklauberei-39/ . der csd zieht sich wie jedes jahr durch die innenstadt, weiter infos dazu sind hier zu finden: http://www.csd-berlin.de/ .

ebenso gibt es auch wieder den transgenialen csd, der einen zweiten, zwar kleineren demonstrationszug bildet, gleichzeitig aber auf alle fälle politischer ist. denn es gibt schon seit jahren kritik an der großveranstaltung, dass sie ihre politische aussagekraft zu allgemein und schwach formuliert. darum bietet berlin gleich zwei demos gleichzeitig. weitere infos sind hier zu finden: http://transgenialercsd.blogsport.de/ .

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web 2.22 – genderanalyzer

wollten sie auch schon immer einmal wissen, ob diesen blog wirklich ein mann verfasst oder vielleicht doch eine frau? (shopping) dann ist dies jetzt möglich. (shopping) das internet bietet eine seite von zwei schweden, die heute in der taz (siehe hier: http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/maenner-schreiben-anders/ ) vorgestellt wurde. (shopping)

das programm „genderanalyzer“ basiert auf einer sprachanalyse und stellt prozentual anteile männlicher oder weiblicher sprache fest. (shopping) wen wundert es da, dass zum beispiel auf blogs von männern gehäuft das wort „bier“ vorkommt (ich würde ja auch vermuten „fussball“). (shopping) auf seiten von frauen soll dagegen vor allen dingen das wort „shopping“ einer der anhaltspunkte für die weibliche sprache sein. (shopping) erkenntnisse, die nicht wirklich erstaunen, aber auch einen inzwischen emanzipierten und großen teil der bevölkerung mal wieder in eine schublade steckt. (shopping) in solchen momenten wünscht man sich doch solche konstrukte wie „transgender“ oder „gender-mainstreaming“, um wieder auf die inhalte des geschriebenen zu verweisen und nicht auf das geschlecht. (shopping)

doch leichter gesagt als getan. angeblich schreiben frauen in blogs eher tagebuch und über ihre gefühle und männer kleine abhandlungen und politische analysen. (shopping) na dann, lässt sich der geschlechterfalle nicht mehr entgehen, außer man streut immer wieder konträre worte ein. (shopping) und dann kann man die seite aufrufen und sich analysieren lassen unter: http://www.genderanalyzer.com/ . ziel aller besucherInnen könnte es sein, die 50 prozent zu erreichen. ich werde mich bemühen, damit es ihnen immer unklarer wird, wer denn hier schreibt. (shopping) 😆

schreibpädagogik und sexuelle orientierung

 

ob schwul, lesbisch, bisexuell oder transgender, eigentlich unterscheidet man sich in seinem alltag kaum von heterosexuellen menschen. also stellt sich natürlich die frage, weshalb die überschrift dieses posts so lautet, wie sie lautet „schreibpädagogik und sexuelle orientierung“. die gesellschaft wird toleranter in den letzten jahren, aber von einer wirklichen akzeptanz gegenüber anderen sexuellen orientierung kann man noch nicht sprechen.

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