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die transmediale aus berlin auf arte.tv – ein tipp

arte hatte schon immer eine recht informative homepage zu den einzelnen filmen und sendungen, die im programm standen. da werden hintergrundinformationen zu themenabenden gegeben oder es gibt links zu weiterführenden seiten im netz. da werden die filme genauer beschrieben und seit einigen jahren können auch etliche sendungen sieben tage lang im internet angeschaut werden.

seit anfang diesen jahres geht arte einen schritt weiter und bietet raum für kreative aus aller welt, um kreatives vorzustellen, abzubilden, zu entwickeln und zu veröffentlichen. zu finden ist die seite unter http://creative.arte.tv . diese seite soll beständig wachsen. sie soll eine interaktive plattform für kreative sein. die anfänge klingen vielversprechend und sehen interessant aus.

und auf dieser homepage findet sich auch in den nächsten tagen „transmediale.tv„. bis jetzt nur mit einem einzigen beitrag vertreten, sollen während der transmediale nächste woche diskussionen, beiträge und filme auf die seite gestellt werden. es lohnt für interessierte an digitaler kunst ein blick auf die seite. zu finden ist sie unter: http://creative.arte.tv/de/space/transmediale_tv/messages/ .

und wenn einem dann die tollen ideen kommen, dann kann man ja versuchen, sie für die kreativseite von arte zu produzieren und sie damit ins netz zu stellen 😉

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die transmediale.11 startet am 01. februar in berlin

der technische und digitale fortschritt ist kaum aufzuhalten. geht man nur fünf jahre zurück, gab es weder twitter noch interessierte sich jemand groß für facebook. die menschen beschäftigten sich mit virtuellen welten, lebten aber nur zum kleinen teil in ihnen. heute bewegen sich milliarden in diesen welten. und heute werden abermilliarden datensätze gespeichert. alle intensiven nutzerInnen der digitalen welt sind zu herausgeberInnen, layouterInnen, programmiererInnen und wahrscheinlich im weitesten sinne künstlerInnen geworden.

unter dem motto „response: ability“ (irgendwas wie „erwiderung: befähigung“) startet am nächsten dienstag, den 01ten februar die „transmediale.11“ (http://www.transmediale.de) in berlin. die veranstaltung bietet raum für diskussionen rund um die digitale zukunft, um die sozialen auswirkungen und um die kreativen möglichkeiten der digitalisierung. sie wird begleitet von der „clubtransmediale.11“ (http://www.clubtransmediale.de). die clubtransmediale ist ein raum für musik, perfomances und kreatives im digitalen kontext. also diskurs und kultur zur gleichen zeit.

wie schon die beiden parallelen veranstaltungen zeigen, geht es vor allen dingen um die verschränkung des virtuellen mit dem realen, um die fragen nach zukünftigen entwicklungen und trends und um die teils politischen antworten auf die vielen fragen. die transmediale begann einmal als ein kleines treffen von computerfreaks und ist inzwischen eine großveranstaltung von freundInnen des digitalen (natürlich mit kritischem blickwinkel). viele veranstaltungen können besucht, im netz gesehen oder gehört werden und sie können nachgelesen werden. zur untermalung dann noch ein paar kulturelle events mit neuen medien und schon taucht man in eine neue welt ab. mal sehen, wo sich diese welt befindet.

web 2.30 – transmediale

berlin ist einmal im jahr treffpunkt der menschen, die sich mit den folgen und möglichkeiten der existierenden medien auseinandersetzen. dabei liegt der schwerpunkt auf diskussionsforen und der künstlerischen umsetzung gesellschaftlicher auseinandersetzungen.

am anfang jeden jahres findet die „transmediale“ statt, die regelmäßig den versuch unternimmt, alle medien zu nutzen und zu bespielen. da wäre es natürlich verwunderlich, wenn es keine eigene homepage gibt. die findet sich unter: http://www.transmediale.de/ . und wie es sich für einen medienkongress gehört, werden beinahe alle register gezogen, die das web 2.0 inzwischen bietet. so können diskussionsforen und veranstaltungen im livestream verfolgt werden, reichhaltige informationen zum programm eingeholt werden und über links weitere details über die teilnehmerInnen erfahren werden. daneben gibt es filme, texte und hinweise auf ausstellungen und performances.

man sollte an der zukunft,sowohl im positiven, wie auch im negativen sinne interessiert  und des englischen mächtig sein, um dem angebot folgen zu können. dann eröffnet sich einem eine vielfältige spielwiese, die sich dieses jahr schwerpunktmäßig dem klimawandel widmet. die „transmediale“ findet noch bis zum wochenende statt.