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„schreibdenken“ von ulrike scheuermann – ein buchtipp

Schreiben und Denken statt Denken und dann Schreiben

In ihrem neuen Buch bricht Ulrike Scheuermann die Lanze für eine umfassende Schreibdidaktik an Hochschulen, an Schulen oder in anderen Aus- und Fortbildungsinstitutionen. Der Titel des Buches gibt dabei schon die Richtung vor „Schreibdenken – Schreiben als Denk- und Lernwerkzeug nutzen und vermitteln“.

Bis heute ist bei uns die Auffassung verbreitet, dass man erst denken und dann reden (oder hier, schreiben sollte). Doch laut Scheuermann ist das oft ein recht ideenloser, anstrengender Prozess, der durch die Umkehrung der Abläufe erfrischt werden kann. Denn wenn wir schreiben, dann denken wir gleichzeitig. Eigentlich denken wir den ganzen Tag, jede Millisekunde ein Gedanke, doch wir vertrauen unseren spontanen Gedanken wenig. In ihrem Buch zeigt die Autorin Wege auf, wie wir durch das Schreibdenken zu einer sprudelnden Quelle von Ideen und Formulierungen werden können. Der Effekt besteht darin, dass uns Schreibprozesse, die wir tagtäglich in Beruf und Wissenschaft durchlaufen, leichter fallen, unsere Texte interessanter und lesbarer werden.

Um an diesen Punkt des Schreibdenkens zu kommen, offeriert Ulrike Scheuermann ein Bündel an Informationen und praktischen Übungen. Sie beginnt mit der Erläuterung, was Schreibdenken überhaupt ist, wie es wirkt und wo es angewendet werden kann. Dann gibt sie den LeserInnen durch die Darstellung von Schreibtypen und Schreibprozessen ein Werkzeug an die Hand, die eigene (Schreib)Situation aufzuschlüsseln. Im Anschluss zeigt sie Methoden auf, die man für sich selbst oder als Lehrende in Seminaren anwenden kann. Der „Methodenkoffer“ bietet für jede Situation ein Anregung, das Schreibdenken in die eigenen Arbeits- und Schreibprozesse zu integrieren. Zum Schluss wird in dem Taschenbuch der Reihe „Kompetent lehren“ noch einmal gesondert auf die Möglichkeiten, das Schreibdenken in der Lehre anzuwenden, von der Autorin eingegangen.

Das Buch ist sehr verständlich geschrieben, die Anleitung der Übungen kann man leicht nachvollziehen und man hält einen Ratgeber im positiven Sinne in der Hand. So geht das Buch über den Gedanken des kompetenten Lehrens hinaus und animiert zum Selbstcoaching. Zum Kennenlernen des Schreibdenkens und zum Ausprobieren oder Umsetzen dieser Praxis lohnt sich der Kauf des Buches. Ich hoffe, dass sich das Schreibdenken in den Schulen und Hochschulen so etabliert, wie es Ulrike Scheuermann formuliert.

Diskussionswürdig finde ich jedoch die Begründungen, weshalb Schreibdenken sinnvoll und notwendig sei. Hier hat sich für mich ein Widerspruch ergeben. Als jemand, der sehr viele positive Erfahrungen bei Gruppenarbeiten und -diskursen gemacht hat, kann ich die Vorstellung, Gruppenideenfindungen und -diskurse würden Ausweichverhalten bestärken, nicht nachvollziehen. Es scheint mir, wie wenn es eher eine Kritik an den Lernbedingungen unserer Bildungsinstitute mit überfüllten Seminaren und Vorlesungen sein müsste. Und es scheint mir, wie wenn die Autorin dem selbst nicht vollständig folgt, da sie im Methodenkoffer wieder wunderbare Vorschläge für Gruppenarbeiten macht. Wahrscheinlich ist alles eine Frage der Umsetzungen und Absprachen in Lehrveranstaltungen. Auch hierfür macht Scheuermann sehr hilfreiche Vorschläge.

Da die Begründungen für den Einsatz des Schreibdenkens nichts an den vielen Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten des Buches ändern, ist es ein äußerst empfehlenswertes Praxisbuch, sich anstelle des erst Denkens und dann Schreibens für das gleichzeitige Schreiben und Denken zu entscheiden.

Das Buch ist 2012 im Verlag Barbara Budrich in Leverkusen Opladen erschienen. ISBN 978-3-8252-3687-8.

„das leben wartet nicht“ von ulrike scheuermann – ein buchtipp

Ein „Navi“ auf dem Weg zum Wesentlichen im Leben

Wir leben in einer hochkomplexen, widersprüchlichen Welt. Dabei befinden wir uns beständig im Widerstreit zwischen unseren ureigenen, persönlichen Bedürfnissen und den Forderungen der Gesellschaft an uns. Da kann es leicht passieren, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Erst im Laufe der Zeit stellt man fest, dass man inzwischen etwas lebt, das einem selber nicht entspricht. Doch wie zurück auf die Spur des für mich Wesentlichen kommen?

Mein Tipp: Das neue Buch von Ulrike ScheuermannDas Leben wartet nicht – 7 Schritte zum Wesentlichen“ lesen und die darin angebotenen Übungen machen. In dem Buch begleitet die Autorin einen entlang eines roten Fadens von der Grundüberlegung „Wie ist mein Leben heute?“ bis zu dem Gedanken „So sollte mein Leben sein!“. Ausgehend von der Frage „Wie würde ich leben wollen, wenn ich Morgen oder in ein paar Wochen sterbe?“, navigiert sie die LeserInnen durch verschiedene Szenarien der Selbstannäherung.

Nachdem man sich einen Überblick über den Ist-Zustand verschafft hat, werden die eigenen Werte gewichtet, wird auf das Wesentliche fokussiert, eine letzte „weise“ Vorlesung vorbereitet, das Selbst-“Bewusstsein“ weiterentwickelt, werden Beziehungen geheilt und wird selbstlose Liebe ausprobiert. Um die aufeinander aufbauenden Schritte nachvollziehen zu können, bietet die Autorin viele verschiedene selbstreflexive Übungen an. Der Großteil der Übungen animiert zu schriftlichen Annäherungen. Dafür wurden Schreibtechniken des Kreativen und Biografischen Schreibens von Ulrike Scheuermann weiterentwickelt und auf die Fragestellungen abgestimmt. Außerdem können eigene Ideen, Vorstellungen und Gedanken in Bildern, Clustern und Storyboards visualisiert werden.

Das Buch bietet viele Möglichkeiten, sich selbst wieder näher zu kommen. Es gibt Anregungen, Informationen und kleine Stories zum Nachdenken. Ulrike Scheuermann motiviert dazu, dem „Carpe-Diem“-Prinzip zu folgen und Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen. Die klare Struktur und die verständliche Sprache des Buches machen es einem leicht, alle angebotenen Schritte nachzuvollziehen und auszuprobieren. Und, wie ich finde, ein wichtiger Aspekt: Die letztendliche Entscheidung, wohin die Reise gehen soll, wird einem selber überlassen. So ist das Buch ein flexibles „Navi“, das die subjektiven Bedürfnisse und die persönlichen Ziele der LeserInnen berücksichtigt.

Zwei Aspekte des Buches ließen beim Lesen in mir Widerspruch aufkommen:

  • Die für meinen Geschmack etwas zu häufige Betonung, dass die Reise zum Wesentlichen anstrengend sei. Zu selten wird mir dargestellt, dass solche Schritte der Selbstannäherung auch befreiend sein können, sich gut anfühlen und ein positives Erleben verursachen können.
  • Die Denkanregungen zum Begriff der „Weisheit“ fokussieren für mich zu sehr auf das Entwickeln von Gelassenheit und Versöhnung. Ich bin der Meinung, nur wenn es auch Unruhe und Widerstand gibt, können Lebenskonzepte entstehen, die Gelassenheit und Versöhnung erst ermöglichen. Dies gehört für mich auch zur Vorstellung von Weisheit. Ohne Kritik und Aufregung wird leicht ein unangenehmer oder unmenschlicher Status Quo erduldet. Oder wie eine Bekannte einmal formulierte: „Wenn ich mich nicht mehr aufrege, dann bin ich tot.“.

Aber dies soll der Empfehlung des Buches „Das Leben wartet nicht – 7 Schritte zum Wesentlichen“ keinen Abbruch tun, denn es regt zum Denken, zum Diskurs und zum Einnehmen einer eigenen Haltung an. Also ein „Navi“, das einen mit großer Wahrscheinlichkeit zum Wesentlichen im eigenen Leben führt. Das Buch ist 2011 in der Reihe „MensSana“ bei Knaur Taschenbuch in München erschienen. ISBN 978-3-426-87555-1

„das leben wartet nicht“ von ulrike scheuermann – ein veranstaltungstipp

am dienstag, den 25ten oktober um 19.30 uhr stellt ulrike scheuermann ihr neues buch in der „urania“ in berlin vor ( http://www.urania.de/programm/2011/h922/ ). der titel des buches lautet: „das leben wartet nicht – 7 schritte zum wesentlichen„. in einem vortrag werden die grundgedanken des buches vorgestellt.

in dem buch werden sieben schritte vorgeschlagen, um durch verschiedene und vielfältige selbstreflexive übungen die wesentlichen aspekte des eigenen lebens zu erforschen. ein großteil der übungen sind schriftlich, also für menschen geeignet, die gern schreiben und schreibtechniken anwenden, um sich selbst einen schritt näher zu kommen.

das buch ist anfang oktober bei knaur in der reihe „MensSana“ erschienen. ISBN 978-3-426-87555-1 .

„so werden sie sachbuchautor“ – ein veranstaltungstipp

schaut man in die buchläden oder ins internet, dann kann man feststellen, dass die sach- und „ratgeber“bücher in dieser unübersichtlichen welt gern gelesen werden, um einen eigenen weg durch das chaos zu finden. und während man sich so umschaut, bekommt man eine buchidee. bekommt eine idee davon, was schon längst geschrieben werden sollte, bis heute aber nie jemand verfasste. da ist nun eine idee da, doch dann weiß man nicht so genau, wie es weitergehen soll.

wie finde ich den richtigen verlag? wer würde denn überhaupt meinen ratgeber oder mein sachbuch verkaufen wollen? und wie komme ich von der idee zum text? zwei, drei seiten habe ich schon aufgeschrieben, aber jetzt fehlen mir die worte. gibt es regeln für eine buchstruktur? wie schaffe ich es, dass die leserInnen meine idee genauso interessant finden, wie ich?

diese und noch viel mehr fragen können in dem workshop „so werden sie sachbuchautor“ von ulrike scheuermann und oliver gorus gestellt und beantwortet werden. der workshop in berlin findet schon nächsten freitag, am 01ten april statt. weitere informationen findet man in einer pdf-datei hier: http://www.ulrike-scheuermann.de/pdfs/Scheuermann_Gorus_Workshops_2011.pdf und bei youtube in einem film hier: http://www.youtube.com/watch?v=YC_lCtXYthc .

vielleicht erscheint dann ein jahr später das eigene sachbuch, zum beispiel zur frage, wie man sich in dieser unübersichtlichen welt zurechtfinden kann, indem man ein innovatives sortiersystem und eine neue strukturierungsmethode für alle möglichkeiten verwendet 😉

„die schreibfitness-mappe“ von ulrike scheuermann – ein buchtipp

„Checken – Vergleichen – Ausprobieren“ – auf diese flotte Kombination lässt sich das Angebot der Schreibfitness-Mappe von Ulrike Scheuermann verkürzen. Dabei geht es in dem Buch um eine ernste Angelegenheit. Menschen, die in ihrem Beruf viel schreiben (müssen) gelangen an einen Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Sie sind in eine Schreibkrise geraten oder ihre Texte gefallen (ihnen) nicht und sie suchen nach einer Lösung aus diesem Dilemma.

Das Buch „Die Schreibfitness-Mappe – 60 Checklisten, Beispiele und Übungen“ bietet eine differenzierte, vielfältige Anleitung zum Selbstcoaching bei Schreibproblemen. Man kann es in einem Rutsch lesen, um sich dann auszusuchen, welche Übungen und Hilfestellungen man umsetzen möchte. Das Buch bietet aber eine andere, effektivere und interessantere Möglichkeit.
Denn zu Beginn findet man 10 Listen zum Selbstcheck. Die Listen helfen, die eigenen Schreibstrategien, den eigenen Schreibtyp oder die Stimmung, in der man am liebsten schreibt, herauszufinden. Hat man sich eingeordnet, findet man viele hilfreiche Erklärungen und Vorschläge, wie das eigene Schreiben ausgebaut, erleichtert und verbessert werden kann. Und am Schluss jeder Checkliste gibt es Querverweise zum Weiterarbeiten, die dazu einladen, kreuz und quer durch das Buch zu wandern.

Denn Stichworte verweisen entweder auf andere Checklisten, auf „Fall“-Beispiele (dem zweite Teil des Buches) oder auf Schreibübungen (dem dritten Teil des Buches). Bei den 15 „Fall“-Beispielen handelt es sich um Schilderungen aus der Tätigkeit von Ulrike Scheuermann als Schreibcoach. Hier werden „typische“ Schreibprobleme beschrieben, die es einem leicht machen, seine eigenen Komplikationen beim Schreiben einzuordnen und zu benennen. Man erfährt etwas über die möglichen Hintergründe bei Schreibschwierigkeiten und man bekommt Anregungen für eine Selbstanalyse der Situation. Am Schluss finden sich wieder Querverweise zum Weiterarbeiten. Hat man seine eigene Schreibsituation also nach Checklisten und Beispielen genauer erschlossen, dann kann man sich in aller Ruhe den Schreibübungen zuwenden, die jeweils empfohlen werden. Unter den 35 Übungen finden sich zu jedem Problem oder Thema des beruflichen Schreibens Anregungen – wie man die eigene Schreibstimme finden kann, wie man eine angenehme Schreibsituation schafft, wie man in einen Schreib-„Flow“ kommt oder wie man Textideen entwickelt, rote Fäden findet, strukturiert und korrigiert.

Die Schreibfitness-Mappe bietet alles, was zum Selbstcoaching notwendig ist. Sie verwebt die einzelnen (Gedanken-)Stränge zu einem sicheren Netz, das einen in Schreibkrisen auffängt und zu einem positiven, relativ entspannten Schreiben führen kann. Besonders gefällt mir, dass die Mappe sich von vielen Schreibratgeber mit Aussagen wie „Nehmen sie diese und diese Schreibtechnik, dann geht schon alles glatt.“ unterscheidet. Das Buch zeigt auf, dass nicht jedes Schreibproblem allein an der Technik liegt, sondern Schreiben ein sehr viel intensiverer, persönlicher Prozess ist, in den auch Emotionen, die nichts mit dem Schreiben zu tun haben, einfließen. Ulrike Scheuermann zeigt, dass viel „Psychologie“ im Schreiben steckt, aber auch viel Spaß und Selbstreflexion.

Sehr hilfreich ist auch die Aufmachung des Buches. Jede Schreibübung enthält eine Zeitangabe der notwendigen Bearbeitungsdauer. Alle 60 Hilfestellungen (Checklisten, Beispiele, Übungen) befinden sich jeweils auf einer gegenüberliegenden Doppelseite. Sogar das Blättern kann einen nicht vom Selbstcoaching abhalten. Das Buch funktioniert beinahe wie eine gedruckte Homepage, sicherlich eine Form, die den heutigen Lesegewohnheiten nahe kommt. Ich empfehle: „Checken – Vergleichen – Ausprobieren“.

Das Buch ist 2011 im Linde Verlag in Wien erschienen. ISBN 978-3-7093-0332-0

„die schreibfitness-mappe“ von ulrike scheuermann wird vorgestellt – ein veranstaltungstipp

zwei bücher sind diesen monat neu erschienen: „die schreibfitness-mappe“ von ulrike scheuermann und „erfolgreich als sachbuchautor“ (aktualisierte neuauflage) von oliver gorus. und beide stellen ihr jeweiliges buch gemeinsam in der „urania“ in berlin vor. unter dem motto „so werden sie sachbuchautor“ geben sie einen einblick in ihre ideen und ratschläge, welche schritte hilfreich und notwendig sind, um zu einer veröffentlichung zu gelangen.

es fängt an bei den fragen, wie man überhaupt sein thema findet, wie man aufbaut, strukturiert, in einen schreibfluss kommt, den richtigen verlag findet und seine veröffentlichung organisiert. in der veranstaltung zeigen literaturagent und schreibcoach, wie es geht. sicherlich hilfreich für alle, die schon die seit langem denken, sie hätten da sachinformationen, die auch für die öffentlichkeit interessant sein könnten. und die denken, sie würden auch gern ein wenig geld mit einem sachbuch verdienen (und wollen nicht noch ihre veröffentlichung selber bezahlen).

die veranstaltung findet am dienstag, den 15ten märz um 19.30 uhr statt. kartenreservierung und veranstaltungsdaten sind hier zu finden: http://www.urania.de/programm/2011/f324/ .

„die schreibfitnessmappe“ von ulrike scheuermann – eine buchankündigung

im märz 2011, erscheint das übungsbuch zu fragen des beruflichen schreibens. ulrike scheuermann hatte vor ungefähr zwei jahren ihr schreibförderndes buch „wer reden kann macht eindruck, wer schreiben kann macht karriere“ veröffentlicht. (die rezension findet sich hier: https://schreibschrift.wordpress.com/2009/05/08/wer-reden-kann-macht-eindruck-wer-schreiben-kann-macht-karriere-ein-buchtipp/ ).

im vorangegangenen buch finden sich schon reichlich tipps und anregungen, wie mit dem schreiben im beruflichen kontext umgegangen werden kann. was mache ich, wenn mir für den bericht gerade nichts einfällt? wie finde ich die angemessene sprache in meinen geschäftlichen mails? wie erzeuge ich in meinem berufsleben einen schreibfluss? diese und viele weitere fragen werden in dem buch behandelt.

doch nun erscheint ein buch, prallvoll mit übungen, anregungen zum praktischen training und beispielen über die umsetzung. das buch „die schreibfitnessmappe: 60 checklisten, beispiele und übungen für alle, die beruflich schreiben.“ lässt erwarten, dass nach dessen lektüre so etwas wie „schreiblust“ (auch im berufsalltag) entstanden ist. dass man sich nicht beständig mit beruflichen texten quält.

weitere informationen und einen ersten einblick erhält man auf der homepage von ulrike scheuermann unter http://www.ulrike-scheuermann.de/pdfs/Flyer_DieSchreibfitnessmappe_Scheuermann_2011.pdf . das buch erscheint im linde verlag in wien. ISBN 978-3-7093-0332-0 . mitte märz wird das buch in berlin präsentiert und vorgestellt. näheres dazu demnächst hier.

schreibpädagogik praktisch gesehen

wie schon zu beginn der „woche der schreibpädagogik“ versprochen, möchte ich hinweise geben, wo schreibpädagogische angebote genutzt werden können. dazu habe ich einfach mir bekannte angebote gesammelt und möchte sie hier kurz vorstellen, aber vor allen dingen diese verlinken. ich kann dabei nicht sagen, ob das eine oder andere angebot das richtige für euch ist, das könnt ihr nur selber entscheiden. aber ich kann die bandbreite der angebote aufzeigen. und sollte noch jemand ein angebot übrig haben, stelle ich das auch gern als kurzen und knappen hinweis hier in den blog. einfach an mich mailen (aber bitte nur reinen text, da bilder einfach zu viel platz rauben. auch layout-schnickschnack macht hier keinen sinn. die worte sollten für sich selbst sprechen).

  • schreibcollagen – verschiedene schreibgruppen und schreibpädagogische angebote von gitta schierenbeck und sabine samonig in berlin. zu finden unter: http://www.schreibcollagen.de .
  • schreibwege – verschiedene schreibgruppen und schreibpädagogische angebote von katharina weissbach-hempel in der nähe von hamburg, also im hohen norden. zu finden unter: http://www.schreibwege.de .
  • schreibhaus lindwedel – verschiedene schreibgruppen und schreibpädagogische angebote von martina eidt, auch im norden gelegen, eben in lindwedel. zu finden unter: http://www.schreibhaus-lindwedel.de .
  • evelyn brandt – schreibpädagogin und schriftstellerin in österreich, südlich des bodensees, die verschieden schreibgruppen und schreibpädagogische angebote macht. zu finden unter: http://www.evelyn-brandt.at .
  • marlies blersch – schreibpädagogin und lebensberaterin in berlin, die verschiedene schreibgruppen und schreibpädagogische angebot macht. zu finden unter: http://www.marlies-blersch.de .
  • ulrike scheuermann – schreibpädagogin und schreibberaterin in berlin, die vor allen dingen schreibberatungen anbietet. zu finden unter: http://www.ulrike-scheuermann.de .
  • kirsten alers – schreibpädagogin in nordhessen, nähe kassel, die verschiedene schreibgruppen vor allen dingen für frauen anbietet. zu finden unter: http://www.literatur-nordhessen.de/schreibwerkstaetten/detail.php?nr=152&kategorie=schreibwerkstaetten .
  • institut für kreatives schreiben – hier versammeln sich mehrere schreibpädagogInnen in berlin, die sowohl vorort als auch per fernstudium schreibgruppen und die ausbildung zu poesiepädagogInnen anbieten. zu finden unter: http://www.iks-schreibinstitut.de .
  • masterstudiengang biografisches und kreatives schreiben an der alice-salomon-hochschule in berlin – hier kann man sich zu schreibpädagogInnen ausbilden lassen. zu finden ist der studiengang unter: http://www.ash-berlin.eu/index.php?id=769 .

hierbei handelt es sich nur um eine ganz subjektive auswahl an angeboten. wie schon geschrieben, andere vorschläge werden gern angenommen und veröffentlicht.

wer reden kann, macht eindruck. wer schreiben kann, macht karriere – ein buchtipp

für das buch von ulrike scheuermann habe ich eine rezension verfasst, die hier nachgelesen werden kann (dies sogar in groß- und kleinschreibung):

Erfolg im Job ist heute eng verknüpft mit der Fähigkeit schreiben zu können. Kaum ein Berufsfeld kommt ohne Schreibarbeit aus. Die sozialen und kreativen Berufe kennen das Schreiben als wichtigen Faktor ihrer Tätigkeit schon lang. Doch inzwischen sind auch Jobs in der Wirtschaft, im technischen Bereich oder im Dienstleistungsbereich noch stärker vom Schreiben abhängig. Allein die anwachsende Zahl täglicher Mails, die bearbeitet und beantwortet werden sollen, fordern zum Schreiben auf. Doch wie formuliert man in möglichst kurzer Zeit einen treffenden, gehaltvollen Text, der auch vom Adressaten richtig verstanden und vor allen Dingen vollständig gelesen wird?

Dieser Frage und vielen anderen in Bezug auf das Schreiben im Beruf geht Ulrike Scheuermann, Dozentin im postgradualen Masterstudiengang „Biografisches und Kreatives Schreiben“ an der Alice-Salomon-Hochschule, nach. Im ersten Teil ihres zweigeteilten Ratgebers widmet sie sich den „zehn Problemzonen des Schreibens im Job“. Anhand einleuchtender Fallbeispiele aus ihrer Tätigkeit als Schreibcoach, zeigt sie auf, welche Probleme sich für Menschen beim Schreiben ergeben können. Wer kennt nicht die Situation, dass ein Bericht erstellt werden muss und es fehlen einem sowohl die Worte als auch die Ideen für einen flüssigen Text. Für viele gestaltet sich das Schreiben am Arbeitsplatz zur Qual. Weiterlesen

vortrag zum schreiben im beruf – ein tipp

ulrike scheuermann, die hier vor kurzem ihr buch vorgestellt hat, wird am kommenden montag, den 04ten mai einen vortrag in der „urania“ in berlin halten.

Diesmal geht es ganz konkret um die Entwicklung der Schreibkompetenz:

Montag, 4. Mai um 19.30 Uhr: Besser schreiben im Beruf: Strukturiert, prägnant und souverän.

Dipl.-Psych. Ulrike Scheuermann, Schreibcoach und Autorin, zeigt Ihnen, wie es gelingt, stimmige Texte zu schreiben, die gerne gelesen werden. Sie öffnet ihren „Methodenkoffer“ und holt Werkzeuge zum Strukturieren, Sich-Kurzfassen und Verständlich-Schreiben heraus. Damit kann jeder seine Chancen erhöhen, die Leser auch wirklich zu erreichen. Lernen Sie Texte zu schreiben, die mit Interesse gelesen werden! Um den Leser zu begeistern, gehört aber noch mehr dazu: Lernen Sie, Ihre eigene Stimme in den Texten erklingen zu lassen und dadurch bei Ihren Lesern Resonanz zu erzeugen! Bitte Papier und Stift mitbringen.

Wenn möglich, bitte die Karten online oder bis eine halbe Stunde vor Beginn kaufen, denn beim letzten Vortrag waren die Plätze ausverkauft und es konnten nicht alle teilnehmen.

weitere informationen sind zu finden unter: http://www.urania.de/programm/2009/W213/

„wer reden kann macht eindruck – wer schreiben kann macht karriere“ – eine buchvorstellung von ulrike scheuermann

Vorsprung durch Texte

Ob Berufstätige und Wissenschaftler, Studierende oder privat Schreibende: Für viele ist Schreiben eine lästige Pflichtaufgabe, die zwar Zeit frisst aber wenig bringt. Doch Schreiben bietet beste Chancen für die persönliche und berufliche Entwicklung – zum Beispiel durch Methoden des Schreibdenkens, bei denen nicht für Leser geschrieben wird, sondern einzig dafür, um auf andere Weise als gewohnt weiter, anders und neu zu denken.

coverbuchIch beschreibe in meinem neuen Ratgeber „Wer reden kann, macht Eindruck – wer schreiben kann, macht Karriere“ die typische Problemzonen des Schreibens: Zum Beispiel Schreiben im Stress und unter Druck, Aufschieberitis, ausufernde Texte, nicht gelesene und beantwortete E-Mails und Leere im Kopf. Wie sich diese Probleme lösen lassen, ist mit vielen Vorschlägen, Hintergründen und Beispielen beschrieben.

Der zweite Teil ist ein Trainigsprogramm für die Schreibfitness: Nach Fitness-Check, Schreibausrüstung und Aufwärmphase geht es mit überwiegend kurzen Schreibübungen und Hintergrundinfos weiter mit Schreibsprints, Schreibmuskelaufbau und Schreibausdauertraining. Nach einem Aufschieberitis-Spezialprogramm kommt das Dehnungsprogramm, in dem der Text reift und reflektiert wird. Und schließlich kommt der Endspurt – das Überarbeiten und Veröffentlichen. Die Trainingseinheiten machen Spaß, sind anschaulich mit Abbildungen und Beispielen dargestellt und am Schluss kann sich jedeR sein eigenes Trainingsprogramm zusammenstellen.

Der Leser erfährt und übt Neues auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Weise:

Viele Beispiele, rund 30 Übungen und über 40 Abbildungen gestalten das Lesen anregend.

Ich bin Diplom-Psychologin, Schreibcoach und Autorin. Ich bin nach elf Jahren Schreibcoachingtätigkeit Expertin für individuelles Schreibmanagement, Schreibdenken und gelungene Texte. Ich berate telefonisch und persönlich Menschen, die schreiben – vom Sachbearbeiter bis zum Geschäftsführer, vom Wissenschaftler bis zum Sachbuchautor. Als Dozentin für Schreiben bin ich an Universitäten und Fach­hochschulen tätig.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ulrike Scheuermann

www.ulrike-scheuermann.de

Das Buch, 264 Seiten, kartoniert,  ist erschienen im Linde Verlag in Wien, ISBN 978-3-7093-0240-8, http://www.lindeverlag.at

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