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schreibidee (131)

gerade habe ich ein interview mit jemandem gelesen, der versucht die welt in mathematische formeln zu packen. schon die filmreihe „matrix“ beschäftigte sich mit der frage, inwieweit die welt, die abläufe und das verhalten nicht auf mathematische rechnungen reduzieren lassen. zumindest suggeriert die entwicklung des computers diese vorstellung. die schreibanregung soll also in „weltformel-geschichten“ münden.

viele menschen stehen mit der mathematik auf kriegsfuss. deshalb sollte als einstieg ein cluster zum begriff „mathematik“ erstellt werden und daraus ein 1-seitiger text entstehen. anschließend ist eine 30-wort-assoziation zu der frage „was ist realität“ zu erstellen, um nun eine kurze geschichte zu verfassen. diese beiden texte werden von den teilnehmerInnen in der schreibgruppe vorgestellt. dadurch können alle noch einmal zusätzliche anregungen erhalten.

jetzt sind stichworte zu notieren, was passieren würde, wenn man selber die weltformel finden würde und damit die gesamte welt, ihre entstehung und die entwicklung, das verhalten des menschen erklären zu können. wäre dies ein positiver oder ein negativer zustand? was bedeutet dies für das zusammenleben, würden forscher daran arbeiten, den menschen neu zu programmieren? könnten wir hinter den vorhang unserer wahrnehmung schauen und plötzlich die welt ganz anders sehen?

viele weitere fragen können eine anregung für die assoziationen und ideen geben. begibt sich zum beispiel die mathematik in esoterische gefilde und erhält sie plötzlich eine gesellschaftstheoretische, philosophische note? weitere überlegungen können von den leiterInnen der schreibgruppen gegeben werden. anschließend ist eine längere geschichte zur weltformel zu verfassen, die in der gruppe vorgelesen wird.

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