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woche des biografischen schreibens

nach diversen motto-wochen ist es an der zeit, sich neben der selbsterkenntnis, dem schlichten biografischen schreiben zu zu wenden. darum wird diese woche und ein teil der nächsten woche zur „woche des biografischen schreibens“ von mir ernannt. in den letzten jahren gewinnen dokus im fernsehen beständig an zuschauerInnen, ein zeichen für das interesse am authentischen, am realen. die eigene lebensgeschichte ist wahrscheinlich das realste, das uns zur verfügung steht. alle anderen abläufe in unserer umwelt werden wir nur ausschnitthaft wahrnehmen können, aber uns erleben wir rund um die uhr.

trotzdem stellt sich die frage: warum sollte ich mich mit meiner lebensgeschichte auseinandersetzen? so interessant ist mein leben nicht. dieser frage und überlegungen dazu, was ich mit dem biografischen schreiben erfassen kann und möchte, werde ich in den nächsten tagen nachgehen. daneben versuche ich schreibideen zu biografischem schreiben vorzustellen. und die vorschläge zur selbstbefragung werden weitergeführt. ich hoffe, dass dies ein wenig neugierig macht.

apropos, neugierde ist beim biografischen schreiben, wie die kreativität beim kreativen schreiben, eine grundlage. wenn ich nicht neugierig auf mich selber, auf die erlebnisse, die ich hatte, auf die menschen um mich bin, wird es schwer werden, erlebtes zu beschreiben. außerdem hofft das biografische schreiben auf die neugierde anderer, wenn es zu veröffentlichungen kommen soll. die leserInnen sind hoffentlich neugierig auf die lebensgeschichte von mir. viele menschen vermuten dazu benötige es ein wahnsinnig aufregendes leben. hier verhält es sich wie bei den dokus im fernsehen, manchmal ist schon der allgemeine alltag sehr spannend. und eines zeigt das biografische schreiben immer: wie vielfältig die menschen und ihre leben sind. keine lebensgeschichte gleicht der anderen.

viel neugierde und spaß in den nächsten tagen wünsche ich.