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kreatives schreiben und medien

… passen gut zusammen. auf diesen schlichten satz kann man das verhältnis des kreativen schreibens zu diversen medien bringen. alle medien können für das kreative schreiben anregungen und assoziationsmaterial liefern. zeitungen und zeitschriften kann man sogar direkt für das erstellen neuer texte, also für das schreiben mit der schere und dem klebstoff verwenden. fernsehsendungen oder kinofilme können dazu dienen, sie nachzuschreiben, plots für ähnliche genres zu entwickeln oder sie nur zur inspiration zu verwenden. und über das internet habe ich hier schon viel geschrieben, eigentlich die ganze zeit.

spannender erscheinen mir da die immer wieder aufkommenden diskurse, dass die starke verwendung von medien, zum einen das lesen, aber auch zum anderen das (kreative) schreiben stark verändern oder zum verschwinden bringen würden. dass also unter kulturpessimistischen gesichtspunkten unsere vielfältige, geregelte sprache reduziert und verrohen würde, eine regellosen anarchie zum opfer falle. dieser wildwuchs müsse unbedingt eingedämmt und pädagogisch wieder in die richtigen bahnen gelenkt werden.

schaut man sich um, so wird mehr geschrieben denn je. über die qualität lässt sich manchmal streiten, doch die steht beim kreativen schreiben nicht unbedingt im vordergrund. erst einmal geht es darum, sich überhaupt dem schreiben auf einem anderen weg als dem schulaufsatz-artigen anzunähern, das schreiben auch als persönlichen ausdruck zu verwenden und der eigenen kreativität möglichst wenige grenzen zu setzen. unter diesem gesichtspunkt haben eigentlich alle medien zur nachahmung angeregt. man müsste einmal eine umfrage unter medienschaffenden starten, wie viele von ihnen als kinder und jugendliche im spiel vorhandenes mediales nachgeahmt haben.

ein schönes beispiel sind die star-trek-filme, die meist junge menschen dazu veranlassten ganze episoden nachzuspielen, eigene zu entwickeln, einen plot zu schreiben, aufzuzeichnen und zum beispiel auf youtube zu stellen. oder man nehme die umgedichteten songtexte, die satiren auf werbungen und dergleichen mehr. und selbst wenn es nicht zur nachahmung kommt, so zeigen Weiterlesen

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schnickschnack (28)

berlin ist eine reise wert. die bundeshauptstadt mausert sich die letzten jahre immer stärker zu einem kulturpool, der rund um die uhr ein riesiges angebot bereit hält. hier im blog kann nur ab und zu ein wenig auf veranstaltungen hingewiesen werden. natürlich mach ich das gern, aber vieles weiß ich überhaupt nicht.

da die stadt so viel bietet ist es leicht den überblick zu verlieren. und da der blog nicht nur von menschen aus berlin gelesen wird, hier der hinweis auf zwei zeitungen, die versuchen die ganzen vor allen dingen kulturellen veranstaltungen in der stadt zu bündeln.

die eine zeitschrift heißt „zitty„, gehört inzwischen zum holtzbrinck-verlag. sie ist die etwas alternativere ausgabe der veranstaltungsblätter. sie enthält immer die termine für die nächsten zwei wochen. der veranstaltungskalender ist auch online einsehbar. und zwar unter folgender adresse: http://www.zitty.de .

die zweite, unpolitischer und glänzender daherkommend heißt „tip„. sie erscheint um eine woche zeitversetzt zur zitty, ist im umfang ähnlich. beide zeitschriften bieten auch die möglichkeit kleinanzeigen zu schalten und widmen sich in ihrer berichterstattung schwerpunktmäßig, kino, konzert, ausstellungen und theater (kabarett). auch bei der tip ist der veranstaltungskalender online abrufbar unter: http://www.tip-berlin.de/

kreatives schreiben und zeitschriften

 

wer kreativ schreibt ist immer auf der suche nach anregungen für texte und geschichten. viele davon finden sich auf der straße. aber manchmal möchte man sich auch themen zuwenden, die dem alltag ferner liegen. hier wurde schon vieles aufgezeigt, das als anregung im internet zu finden ist.

bisher nicht angesprochen habe ich den überbordenden markt an zeitschriften, die in deutschland herausgegeben werden. und ich meine dabei nicht nur die kulturell anspruchsvollen ausgaben. auch die yellow-press liefert immer wieder geschichten, die allzu menschlich sind. sie mögen zwar aufgebauscht und von rührseligem journalismus bearbeitet sein, doch sie enthalten teil wunderbare grundlagen für einen text.

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