dokumentation über facebook – ein fernsehtipp

facebook bewegt die gemüter. auf der einen seite schwören manche auf die vorzüge und möglichkeiten des sozialen netzwerks. auf der anderen seite sehen manche eine datenkrake ihr unwesen treiben, der kaum einhalt zu gebieten ist. und facebook macht einfach weiter, millionen menschen nutzen es.

so lässt sich insgesamt schwer ein umfassendes bild der diskussion und der vorgehensweise von facebook zeichnen. ein dokumentarfilm hat es gestern in der ard versucht. dabei lief es nicht auf ausschließliches facebook-bashing hinaus, was meiner ansicht nach ganz hilfreich ist. man bekommt in der doku eine menge informationen über die arbeitsweise von facebook. leider sind die vorgestellten userInnen des netzwerks sehr naiv. ich bin mir sicher, es gibt eine menge kritischere. und ich bin mir sicher, die verführbarkeit der menschen aus werbepsychologischer sicht wird teilweise überschätzt.

aber zur anregung eines sinnvollen diskurses kann die doku bestimmt hilfreich sein. man kann sie noch 7 tage in der mediathek der ard sehen unter: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9520608 .

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3 Antworten zu “dokumentation über facebook – ein fernsehtipp

  1. Da ich die Sendung gestern verpasst habe, freue ich mich über diesen Verweis zur Mediathek. Vielen Dank!

  2. Die Naivität der vorgestellten User fand ich einerseits erschreckend, andererseits war das bestimmt beispielhaft für den sorglosen Umgang vieler User mit Facebook.
    Leider wurde das Geschäftsmodell von Facebook nicht wirklich deutlich. Mit Werbung verdienen war immer wieder zu hören, wie das genau vonstatten geht, blieb aber ziemlich im Ungewissen.
    „Die Story“ war als Format schon mal bissiger.

    • letztendlich fand ich die reihe auch schon bissiger, aber es ist ja wirklich so, dass man sich informieren kann, wie facebook agiert. der eine user brachte es auf den punkt, dass wir entscheiden müssen, ob wir eine marke, ein produkt sein wollen. hier fehlte mir ein ganz anderer ansatz: wo wird in unseren bildungsstrukturen eigentlich über web 2.0 aufgeklärt. außer dem datenschutzbeauftragten hinterließ ein großteil der politik einen hilflosen eindruck – das fand ich das eigentlich erschreckende, abgesehen von der naivität der polizei, die kein problem darin sieht, ihre fahndungen über us-amerikanische server laufen zu lassen – eine staatseinrichtung, die dem grundgesetz unterliegt!

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