Tagesarchiv: 27. August 2008

schreibpädagogik und leitung

schreibgruppen zu leiten ist nicht immer einfach. doch insgesamt kann es den leiterInnen auch viel spaß bereiten, da auch sie bei vielen schreibübungen mitschreiben können. aber sie werden, wie das bei gruppenleitungen so ist, immer die leitungsfunktion behalten und von den gruppenmitgliedern daran erinnert werden.

viele leiterInnen von gruppen unternehmen den versuch sich anheischig zu machen. sie möchten gleiche unter gleichen sein. doch das wird zum scheitern verurteilt sein. denn abseits der organisation wird ihnen von teilnehmerInnen die rolle der leitung immer wieder zugeordnet. sollten fragen oder probleme auftauchen, werden gruppenleiterInnen als erstes gefragt. sollten sie keine lösung anbieten können, wird die unzufriedenheit der teilnehmenden ihnen gegenüber zunehmen.

Weiterlesen

Werbeanzeigen

schreibidee (47)

diese schreibidee lässt sich erst einmal gut allein umsetzen. ich gehe davon aus, dass sie zuhause ein bücherregal haben. es spielt keine rolle ob es groß oder klein ist, ob viele oder wenige bücher darin stehen. der vorteil bei dieser idee ist es, dass eigentlich kein buchtitel zweimal vorkommt. stellen, setzen oder legen sie sich nun vor ihr bücherregal und schließen sie die augen. tippen sie wahllos auf fünf bücher. entweder sie ziehen sie gleich aus dem regal oder sie notieren sich deren titel.

sie haben nun fünf titel, wie zum beispiel „scheintod“, „legende“, „im spinnenhaus“, „ich bekenne, ich habe gelebt“ und „neid“. aus diesen fünf titeln kann eine geschichte oder ein gedicht verfasst werden. benutzen sie die titel wie zitate aus ihrer geschichte.

natürlich lassen sich die fünf titel auch in einer schreibgruppe verwenden. alle bekommen die hausaufgabe fünf titel zufällig aus ihrem regal zu wählen und jeweils auf einem zettel zu notieren. in der schreibgruppe werden die zettel eingesammelt und gemischt. alle teilnehmerInnen wählen jeweils fünf zettel und verfassen daraus eine geschichte oder ein gedicht. bücher sind nicht nur zum lesen, sondern auch zum schreiben da.